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Heidelberg fördert Unternehmen bei der Einführung umweltfreundlicher Mobilität

Heidelberg fördert Umweltfreundliche mobilität (Foto: Buck).
Heidelberg fördert Umweltfreundliche mobilität (Foto: Buck).

Heidelberger Unternehmen, die Fahrräder oder Pedelecs anschaffen, erhalten künftig von der Stadt bis zu 200 Euro je Fahrrad und bis zu 500 Euro je Pedelec. Außerdem werden Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten mit 1.000 Euro und Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten mit 500 Euro gefördert, wenn sie erstmals das Jobticket der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH einführen. Damit sollen vor allem kleinere Unternehmen unterstützt werden. Zudem gewährt die Stadt eine Förderung von 1.000 Euro für die Installation privater Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Heidelberg unterstützt damit aktives Engagement für den Klima- und Umweltschutz und möchte den Wechsel auf innovative Technologien noch stärker als bisher forcieren. Dies hat der Gemeinderat am 13. Februar 2020 mehrheitlich entschieden.

Förderprogramm „Umweltfreundlich mobil“ im Überblick

Das Förderprogramm „Umweltfreundlich mobil“ besteht seit 2005 und wurde seitdem mehrmals erweitert. Als deutschlandweit einzige Kommune bezuschusst Heidelberg seit Dezember 2018 den Kauf eines Wasserstoff-Fahrzeugs mit bis zu 10.000 Euro und die Einrichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Diese Erweiterung gilt seit 1. März 2020:

  • Wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellen-Fahrzeug (Neufahrzeug): 20 Prozent des Kaufpreises, maximal 10.000 Euro pro Fahrzeug.
  • Batteriebetriebenes Elektrofahrzeug (Neufahrzeug) mit einer Motorleistung von maximal 150 Kilowatt: 10 Prozent des Kaufpreises, maximal 1.000 Euro pro Fahrzeug, Voraussetzung ist der Bezug von CO2-neutralem Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
  • Hybridfahrzeug (Neufahrzeug): 1.000 Euro pro Fahrzeug, Voraussetzung ist ein maximaler CO2-Ausstoß von 90 Gramm pro Kilometer.
  • Batteriebetriebenes Elektro- oder Hybridfahrzeug (gebraucht): 400 Euro pro Fahrzeug.
  • Einrichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 10.000 Euro
  • Einrichtung privater Ladestationen: 1.000 Euro pro Station auf privater Fläche
  • Abmeldung eines Fahrzeugs: ein Jahresticket des „Verkehrsverbundes Rhein-Neckar GmbH“
  • Fahrräder oder Pedelecs in Unternehmen: 25 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 200 Euro pro Fahrrad und maximal 500 Euro pro Pedelec, gefördert werden Unternehmen mit Sitz in Heidelberg, bei der Beschaffung von Pedelecs ist der Bezug von Ökostrom nachzuweisen.
  • Lastenräder: 25 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 500 Euro für E-Lastenräder, 300 Euro für muskelbetriebene Lastenräder und 100 Euro für Lastenanhänger für den privaten Gebrauch 
  • Jobticket: 1.000 Euro für Heidelberger Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten und 500 Euro für Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten bei erstmaliger Einführung des Jobtickets.

Analog zur neu eingeführten Förderung privater Ladestationen wird die Förderung für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges von 2.000 auf 1.000 Euro angepasst. Außerdem werden Erdgasfahrzeuge nicht mehr gefördert.

Leitfaden E-Mobilität

Um Unternehmen einen Überblick zu Fördermöglichkeiten und technischen Entwicklungen zu geben, hat das Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO einen Leitfaden entwickelt und bietet Unternehmen hilfreiche Praxistipps und Handlungsempfehlungen zu Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur. Den Leitfaden gibt es zum Download (2,664 MB) oder auf Anfrage bei der Wirtschaftsförderung im Printformat.

Weitere Informationen

Förderprogramm "Umweltfreundlich mobil"