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Plakatmotiv "Reiserückkehrer" (Grafik: Stadt Heidelberg)

Plakat mit Hinweisen für Reiserückkehrer zum Download
Format A4 (550,7 KB)
Format A3 (552,3 KB)
Infobrief zum Thema Reiserückkehr zum Download (555,9 KB)

Plakatmotiv "Reiserückkehrer" (Grafik: Stadt Heidelberg)

Plakate und Hinweise in englischer, russischer und türkischer Sprache
Plakat (Englisch) (529,2 KB)
Plakat (Russisch) (539,3 KB)
Plakat (Türkischer) (541,8 KB)
Infobrief (Englisch) (550,7 KB)
Infobrief (Russisch) (560,8 KB)
Infobrief (Türkisch) (558,6 KB)

Urlaub - und dann?

Wichtige Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Plakat für Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

In Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie gibt es für Reisende einiges zu beachten. Wer sich länger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat und dann zurück nach Baden-Württemberg kommt, muss sich direkt in häusliche Quarantäne begeben, sich auf das Coronavirus testen lassen und beim Ordnungsamt der Stadt Heidelberg melden. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, riskiert ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro, in besonderen Fällen bis zu 25.000 Euro. Eine jeweils aktuelle Liste der Risikogebiete wird auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht. 

Die Stadt Heidelberg bittet daher dringend, die folgenden Hinweise zu beachten:

  • Überprüfen Sie vor Urlaubsantritt, ob ihr Urlaubsland oder ihre Urlaubsregion ein vom Coronavirus betroffenes Risikogebiet ist. 
  • Überprüfen Sie vor ihrer Rückkehr, ob ihr Urlaubsland oder ihre Urlaubsregion zum Risikogebiet erklärt wurde, während Sie sich dort aufgehalten haben.

Was muss ich beachten, wenn ich aus einem Risikogebiet zurückkehre?

Wer sich länger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat und dann zurück nach Baden-Württemberg kommt, muss sich direkt in häusliche Quarantäne begeben, sich auf das Coronavirus testen lassen und beim Ordnungsamt der Stadt Heidelberg (06221 58-17777 oder E-Mail corona.ordnungsamt@heidelberg.de) melden. Das Ordnungsamt benötigt folgende Angaben: Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, Reiseland bzw. Regionen der letzten 14 Tage und Einreisedatum. Gehen Sie nicht zu Ihrem Arbeitsplatz außerhalb der eigenen Wohnung. Kinder, die in einem Risikogebiet waren, dürfen nicht in Kitas oder in die Schule. Sie sind zudem verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach Einreise einen Nachweis über das Ergebnis eines SarS-CoV-2 Testes (PCR-Test) einzureichen.

Falls Symptome vorliegen, die auf eine Infektion mit dem COVID-19 Virus hindeuten, melden Sie sich umgehend beim Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises unter der Nummer 06221 522-1881 von Montag bis Sonntag zwischen 8 und 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag 10 bis 14 Uhr. Bleiben Sie zu Hause bis Sie weitere Anweisungen erhalten.

Das legt die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne des Landes Baden-Württemberg fest. Eine jeweils aktuelle Liste der Risikogebiete veröffentlicht das Robert-Koch-Institut.
Die Melde- und Quarantänepflicht gilt nur für Rückkehrer aus Risikogebieten, wenn sie sich länger als 48 Stunden im Risikogebiet aufgehalten haben.
Weitere Fragen und Antworten zur Verordnung Einreise-Quarantäne gibt es auf der Internetseite des Sozialministeriums. 


Kann ich nach Einreise aus einem Risikogebiet die Quarantäne durch einen Test vermeiden?

Sie können die Quarantäne vermeiden, indem Sie beim Ordnungsamt der Stadt Heidelberg (06221 58-17777 oder E-Mail corona.ordnungsamt@heidelberg.de) einen Nachweis über Ihr negatives Testergebnis einreichen.


Der Test muss folgende Vorgaben erfüllen:

  • Es ist ein negativer molekularbiologischer Test (PCR-Test), der
  • Die Probeentnahme darf frühestens 48 Stunden vor Einreise in das Bundesgebiet erfolgt sein.
  • Der Nachweis muss eindeutig Ihnen zuzuordnen sein.

Sobald Sie ein negatives Testergebnis erhalten haben, sind Sie dazu verpflichtet, dieses über die angegebene E-Mail-Adresse an das Ordnungsamt zu senden. Mit der Zusendung des negativen Testergebnisses, das die oben genannten Anforderungen erfüllt, endet automatisch Ihre Quarantäne. Sie erhalten keine weitere Bestätigung vom Ordnungsamt. Dies gilt nur, sofern Sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit dem COVID-19 Virus hindeuten.


Wer kann sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen?

Es kann sich grundsätzlich kostenlos testen lassen,

  • wer grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber hat,
  • in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte,
  • wer aus einem Risikogebiet zurückkommt – auch wenn man keine grippeähnlichen Symptome hat,
  • wer eine Corona-App-Warnung erhalten hat.

Grundsätzlich sind Testungen von Reiserückkehrern über hierfür eingerichtete Testzentren an deutschen Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten sowie über niedergelassene Ärzte und Coronaschwerpunktpraxen möglich. Eine aktuelle Karte der Testmöglichkeiten finden Sie hier: http://coronakarte.kvbawue.de/


Wo kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Auf dem Messplatz in Kirchheim hat die Stadt gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ein als „Drive-in“ konzipiertes Abstrichzentrum eingerichtet. Es ist vorerst montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Dort werden Personen getestet, die

  • grippeähnliche Symptome haben,
  • Kontakte zu positiv-getesteten Personen hatten,
  • in der Corona-App eine Warnmeldung erhalten haben.

Vorab muss ein Termin über die Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes vereinbart werden. Diese ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 06221 522-1881 zu erreichen. Auf keinen Fall sollten Personen ohne Termin direkt zum Testzentrum kommen.

Wer keine grippeähnlichen Symptome hat, sich aber als Reiserückkehrer, der in einem Risikogebiet war, testen lassen muss, sollte sich mit seinem Hausarzt oder mit dem Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) besprechen. Eine aktuelle Karte der Testmöglichkeiten finden Sie hier: http://coronakarte.kvbawue.de/


Gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten?

Ausnahmeregelungen sind in der entsprechenden Verordnung gelistet. Betroffen sind zum Beispiel berufsbedingte Geschäftsreisen oder grenzüberschreitende Berufspendler. Diese Ausnahmen gelten, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf.