Frauen-Nachttaxi (Ausschuss für Integration und Chancengleichheit am 26. Oktober 2010)
Der Ausschuss für Integration und Chancengleichheit empfiehlt dem Haupt- und Finanzausschuss am 26. Oktober sowie dem Gemeinderat, das Frauen-Nachttaxi weiter finanziell zu fördern und auf ein Gutschein-Modell umzustellen. Dabei sollen die Frauen pro Fahrt eine Zuschusspauschale erhalten. Neun Mitglieder des Gremiums stimmten für das neue, von der Verwaltung vorgeschlagene Modell, ein Mitglied für das bisherige Modell, ein Mitglied hat sich der Stimme enthalten. Die Entscheidung über die Höhe des Gutscheinwertes wird der Haupt- und Finanzausschuss am 17. November 2010 treffen. Dort soll auch über den Vorschlag der Verwaltung beraten werden, das Gutschein-Modell mit einer sozialen Komponente zu verbinden: Frauen und Mädchen, die einen einkommensabhängigen Heidelberg-Pass-Plus besitzen, sollen pro Fahrt einen höheren finanziellen Zuschuss erhalten. Abschließend entscheidet der Gemeinderat am 2. Dezember 2010.
Projekt gegen Langzeitarbeitslosigkeit (Ausschuss für Integration und Chancengleichheit am 26. Oktober 2010)
Der Ausschuss für Integration und Chancengleichheit hat am 26. Oktober einstimmig beschlossen, dass die Werkstatt eG für das Jahr 2009 zusätzlich zu dem in der Zuschussbewilligung vom 19.06.2009 vereinbarten teilnehmerbezogenen Zuschuss einen weiteren Zuschuss in Höhe von 6.175 Euro erhält. Die Qualifizierungsmaßnahme der Werkstatt eG richtet sich an sozial benachteiligte Jugendliche und Langzeitarbeitslose.
Ausbildungsverbund Heidelberg (Ausschuss für Integration und Chancengleichheit am 26. Oktober 2010)
Der Ausschuss für Integration und Chancengleichheit hat am 26. Oktober bei einer Enthaltung beschlossen, dem Interkulturellen Bildungszentrum Mannheim gGmbH für das Projekt „Ausbildungsverbund Heidelberg“ einen Zuschuss in Höhe von 44.650 Euro für das Projekt Ausbildungsverbund Heidelberg zu gewähren. Das Projekt verfolgt das Ziel, Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund in Heidelberg als Ausbildungsbetriebe zu gewinnen. Die Verwaltung wird ermächtigt, mit dem Interkulturellen Bildungszentrum (IKUBIZ) Mannheim gGmbH eine Zuschussbewilligung für die Zeit vom 1. November 2010 bis 31. Dezember 2011 in Form einer Vereinbarung abzuschließen.
Kindertageseinrichtungen gefördert (Jugendhilfeausschuss vom 10. November 2010)
Der Jugendhilfeausschuss hat am 10. November einstimmig beschlossen, die Baumaßnahmen freier Träger von Kindertageseinrichtungen zu fördern. So wird die Sanierung der Außenanlage der Kita der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Mittermaierstraße mit 10.765 Euro bezuschusst. Die bauliche Instandsetzung des Kindergartens St. Raphael der Katholischen Kirchengemeinde wird mit 17.794 Euro gefördert.
Integrationsförderung (Haupt- und Finanzausschuss am 17. November 2010)
Der Haupt- und Finanzausschuss bewilligte am 17. November außerplanmäßige Zuschuss-Mittel in Höhe von 38.030 Euro für Integrationsförderung und Bürgerschaftliches Engagement. Die Zuschüssen gehen an das Diakonische Werk für die Projekte „Integrationsbegleitung“ und „Rückkehrberatung“ sowie an den Sportkreis Heidelberg für das Projekt „Integration durch Dialog und Bewegung“.
Waldkinder e.V. wird erweitert (Haupt- und Finanzausschuss am 17. November 2010)
Der Haupt- und Finanzausschuss folgte am 17. November der Empfehlung des Jugendhilfeausschusses und genehmigte für den Ausbau der Kindertageseinrichtung Waldkinder e.V. einen Zuschuss in Höhe von 56.020 Euro. Der Waldkindergarten eröffnet eine neue Ganztagesgruppe, für die zwei neue Bauwagen angeschafft werden müssen. Zudem wird das Gelände hergerichtet und begradigt sowie eine isolierte Hütte gebaut.
Neuer Radlader (Haupt- und Finanzausschuss am 17. November 2010)
Nach Beschluss des Haupt-und Finanzausschusses am 17. November schafft die Stadt Heidelberg einen neuen Radlader für rund 156.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer an. Der Radlader wird für anfallende Arbeiten der Grünkompostherstellung, für Verladearbeiten auf dem Recyclinghof am Oftersheimer Weg sowie für Schredderarbeiten und die Erdenherstellung eingesetzt.
Kinderfreundliche Verkehrsplanung (Haupt- und Finanzausschuss am 17. November 2010)
Im Rahmen der „Leitlinien für eine kinderfreundliche Verkehrsplanung“ sind für die Haushaltsjahre 2001/12 mehrere Kleinmaßnahmen in verschiedenen Stadtteilen geplant. Damit soll die selbstständige Mobilität von Kindern erhöht werden. Für diese Arbeiten genehmigte der Haupt- und Finanzausschuss am 17. November überplanmäßige Mittel in Höhe von 43.500 Euro.
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Spenden (Haupt- und Finanzausschuss am 17. November 2010)
Der Haupt- und Finanzausschuss genehmigte am 17. November die Annahme von insgesamt acht Spenden, Schenkungen und ähnlichen Zuwendungen im Wert von jeweils höchstens 10.000 Euro.
Liniennetzoptimierung (Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss am 24. November 2010)
Dr.-Ing. Udo Sparmann von der Karlsruher Transport Technologie Consult GmbH (TTK) und Stephan Heidenreich von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) stellten ein von der RNV in Auftrag gegebenes Gutachten „Liniennetzoptimierung Heidelberg“ im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss am 24. November öffentlich vor.
Baugemeinschaften in der Bahnstadt (Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss am 24. November 2010)
Christian Burghardt, Baugemeinschaft GbR, München, Dienstleister für Baugemeinschaften, hat rund 30 Baugemeinschaften mit 800 Wohnungen in verschiedenen Städten initiiert und betreut. Im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss am 24. November berichtete er über seine bisherigen Erfolge, Baugemeinschaften in der Bahnstadt zu initiieren. In einer Auftaktveranstaltung in der Volkshochschule Heidelberg am 17. September 2010 konnten auf Anhieb 25 Familien gefunden werden, die sich in Baugemeinschaften in der Bahnstadt engagieren wollen. Bis Ende 2010 werden bis zu 100 Interessenten erwartet. Mit Schreiben vom 8. Oktober 2010 hat die Baugemeinschaft GbR in Vertretung für die bisher interessierten Familien, die Architekturbüros Melder, Schneider, Kaupp & Franck, rmp Architekten und die Baugemeinschaftsdienstleister Gütschow und Gauggel der Entwicklungsgesellschaft Heidelberg ein Kaufgesuch für das Baufeld W 1.3 in der Bahnstadt übermittelt. EGH-Geschäftsführer Peter Dohmeier begrüßte diese Entwicklung: „Wir sind sehr dankbar, dass eine rege Nachfrage da ist, sie kommt auch zur rechten Zeit.“
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Förderung von Schülern (Kulturausschuss 25. November 2010)
Die Sprachförderung an Heidelberger Grundschulen und das Heidelberger Unterstützungssystem Schule (HÜS) für leistungsschwächere Kinder zeigen Wirkung. Das belegen die Ergebnisse einer Befragung von Schulleitern, Lehrern, Förderkräften und Schülern, die die Leiterin der Volkshochschule (VHS), Dr. Luitgard Nipp-Stolzenburg, jetzt dem Kulturausschuss am 25. November präsentierte. Sprachförderung, so Nipp-Stolzenburg, müsse für langfristige Erfolge allerdings über einen längeren Zeitraum erfolgen. Die Stadt investierte 2009 und 2010 jährlich jeweils 260.000 Euro in Sprachfördermaßnahmen und 150.000 Euro in die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Bildungsrisiken.
Musikschule in Kitas und Schulen (Kulturausschuss 25. November 2010)
Der Leiter der Musik- und Singschule Kersten Müller hat den Kulturausschuss am 25. November über die Kooperation der Musikschule mit Kindertagestätten und Schulen informiert. Die Musikschule ist mit neun Kooperationen in sieben Stadtteilen vertreten. Die Unterrichtsinhalte orientieren sich an den bewährten Unterrichtsangeboten der Musikschule, tragen jedoch dem Orientierungs- und Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg in besonderem Maße Rechnung. Grundsätzlich werden mit dem Unterricht alle Kinder einer Klasse oder Gruppe erreicht, durch gemeinsame Auftritte wird der Klassenverband gestärkt.
Intern@point der Stadtbücherei (Kulturausschuss 25. November 2010)
Mit einem neuen Betriebskonzept startet der Inter@point der Stadtbücherei ab 1. Januar 2011. Einmalig fallen dafür 12.800 Euro Kosten für Softwarelizenzen, Server und Einrichtungskosten an. Künftig wird das Angebot in den Ausleihbereich der Stadtbücherei verlagert. Den Intern@point nutzen jährlich durchschnittlich 14.000 Menschen. Der Kulturausschuss nahm am 25. November das neue Konzept zur Kenntnis.
Schule in der Bahnstadt (Kulturausschuss 25. November 2010)
Der Kulturausschuss hat am 25. November dem Gemeinderat einstimmig empfohlen, beim Land Baden-Württemberg die Einrichtung einer Schule im neuen Stadtteil Bahnstadt zu beantragen. Die Schule soll als Grundschule unter Berücksichtigung von inklusiven schulischen Angeboten für Schüler/innen mit allen Arten von sonderpädagogischem Förderbedarf sowie als Teil eines Bildungshauses unter einem Dach mit der geplanten Kindertagesstätte eingerichtet werden. Schulbezirk soll der neue Stadtteil Bahnstadt sein. Geplant ist, das schulische Angebot im Rahmen eines Schulversuchs auf die Klassen fünf und sechs auszuweiten.
Neuer Kinderspielplatz „Im Bieth“ (Bauausschuss am 30. November 2010)
Die Vergabe des Auftrags für die Herstellung des Kinderspielplatzes im Neubaugebiet „Im Bieth“ in Höhe von 264.107,39 Euro an die Heidelberger Firma Uwe Wetzel, Garten- und Landschaftsbau, stimmte der Bauausschuss einstimmig zu. Der Spielplatz soll neben der Kindertagesstätte im Hüttenbühl errichtet werden und wird mit dieser durch einen direkten Zugang verbunden.
Ampel Fritz-Frey-Straße wird sehbehindertengerecht (Bauausschuss am 30. November 2010)
Einstimmig beschloss der Bauausschuss am 30. November die sehbehindertengerechte Ausstattung der Ampel Dossenheimer Landstraße / Fritz-Frey-Straße und stimmte der Vergabe des Auftrags in Höhe von 110.800 Euro an die Firma Siemens AG, Mannheim, zu. Der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein hatte sich für die sehbehindertengerechte Ausstattung eingesetzt. Die Arbeiten sollen zwischen Dezember 2010 und Februar 2011 ausgeführt werden.
Über Mispelschutzprojekt informiert (Umweltausschuss am 1. Dezember 2010)
Der Umweltausschuss wurde am 1. Dezember über den aktuellen Stand des Heidelberger Mispelschutzprojekts informiert. Heidelberg verfügt über einige der bundesweit größten Vorkommen der Mispel. Das Mispelschutzprojekt wurde gemeinsam vom Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie und vom Landschafts- und Forstamt im Jahr 2009 gestartet. Es soll dazu beitragen, die Mispel bei Pflegearbeiten im Gelände durch städtische Ämter und Privatfirmen zu schonen und ausgewählte Mispelbestände gezielt zu pflegen.
Studie zur Energieerzeugung aus Biomasse (Umweltausschuss am 1. Dezember 2010)
Die Stadt Heidelberg hat 2008 das ifeu (Institut für Energie- und Umweltforschung) mit der lokalen Studie „Energieerzeugung aus Biomasse in Heidelberg“ beauftragt und die Ergebnisse am 1. Dezember im Umweltausschuss vorgestellt. Diese sind in die regionale Studie „Biomasse-Stoffstrom-Management für die Region Rhein-Neckar“ eingeflossen. Die Stadt Heidelberg prüft derzeit mit benachbarten Gebietskörperschaften Kooperationen bei der Energieerzeugung aus Biomasse.
Heidelberger Netzwerk Energieberatung (Umweltausschuss am 1. Dezember 2010)
Der Umweltausschuss wurde am 1. Dezember über das Heidelberger Netzwerk Energieberatung informiert. Im Rahmen der städtischen Klimaschutzkampagne „Klima sucht Schutz in Heidelberg … auch bei Dir“ hat das Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg in Kooperation mit zahlreichen Beteiligten das Heidelberger Netzwerk Energieberatung gegründet. Ziel des Netzwerkes ist es, Heidelberger Bürger/-innen kompetente Beratung und Information rund um die Themen Energieausweise, energieeffiziente Sanierung und energieeffiziente Neubauten anzubieten.
Vorbild bei EU-Projekt „ENGAGE“ (Umweltausschuss am 1. Dezember 2010)
Die Heidelberger Klimaschutzkampagne „Klima sucht Schutz in Heidelberg … auch bei Dir“ hat für das Klimaschutzprojekt ENGAGE der Europäischen Union, das am 1. Juni 2010 startete, Vorbildcharakter. Die Heidelberger Kampagne soll als Grundlage für eine europaweite Kampagne dienen. Hierüber wurde der Umweltausschuss am 1. Dezember in Kenntnis gesetzt.