„Licht aus. Klimaschutz an“: „WWF-Earth Hour 2021“ am 27. März in Heidelberg

„Earth Hour 2021“: Die Heidelberger BNE-Team-Schulen rufen zum Mitmachen auf, unter ihnen diese vier Schülerinnen des Hölderlin-Gymnasiums.
„Earth Hour 2021“: Die Heidelberger BNE-Team-Schulen rufen zum Mitmachen auf, unter ihnen diese vier Schülerinnen des Hölderlin-Gymnasiums. (Foto: Silke Demirag)

Tausende Städte rund um die Welt schalten am Samstag, 27. März 2021, von 20.30 bis 21.30 Uhr für eine Stunde die Beleuchtung von Gebäuden und Sehenswürdigkeiten aus – vom Big Ben in London über die Chinesische Mauer bis hin zum Brandenburger Tor in Berlin. In Deutschland beteiligen sich hunderte Städte und Gemeinden an der globalen Klimaschutzaktion des WWF. Auch Unternehmen lassen ihre Zentralen für eine Stunde im Dunkeln versinken und viele Menschen machen zu Hause für 60 Minuten das Licht aus. Gemeinsam wird so ein starkes Zeichen für den Schutz des Planeten gesetzt. Heidelberg macht ebenfalls wieder mit. Die Stadt beteiligt sich zum elften Mal an der weltweiten WWF-Aktion.

Im vergangenen Jahr konnten erstmals bei der „Earth Hour“ keine öffentlichen Aktionen stattfinden. Deshalb wurden in Zeiten der Isolation viele Menschen in den sozialen Medien aktiv. Sie teilten Bilder von ihrer privaten „Earth Hour“ oder Videos vom symbolischen Lichtausschalten. Die „Earth Hour“ setzt auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein gemeinsames Zeichen für die Solidarität untereinander und den Umwelt- und Klimaschutz.

In diesem Jahr sind in Heidelberg Schulen aktiv

2021 machen erstmals die Heidelberger BNE-Team-Schulen mit und rufen gemeinsam Privatpersonen zur Teilnahme auf. Mit Aktionsideen werben sie zum Beispiel für ein Candlelight-Dinner oder einen Brettspiele-Abend bei Kerzenschein mit der Familie oder Freunden. Die Schülerinnen und Schüler wollen darauf aufmerksam machen, dass jeder seinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann und muss.

Anmelden und mitmachen

Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Unternehmen, Vereine und Institutionen können sich online unter www.wwf.de/earthhour anmelden und mit ihrer Beteiligung einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten. Die Teilnehmenden können beispielsweise Fassaden-, Zimmer- oder Landschaftsbeleuchtungen abschalten.

Stadt, Stadtwerke und Schlossverwaltung schalten wieder das Licht aus

Die Stadt Heidelberg, die Stadtwerke Heidelberg und die Schlossverwaltung unterstützen die Aktion. In Heidelberg bleiben von 20.30 bis 21.30 Uhr zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Bauwerke im Dunkeln. Für die Sicherheit notwendige Straßen- oder Notbeleuchtungen bleiben selbstverständlich an. Das Licht geht unter anderem hier aus:

  • Heidelberger Schloss
  • Alte Brücke
  • Stift Neuburg
  • Hotel Ritter
  • Stadthalle
  • Heiliggeistkirche
  • Jesuitenkirche
  • St. Anna-Kirche
  • Tiefburg Handschuhsheim
  • Marktplatz Neuenheim
  • Baumbeleuchtung Neckarvorland
  • Grenzhöferweg-Brücke
  • Dolmetscher-Institut in der Plöck
  • Baumbeleuchtung Schwetzinger Terrasse, Bahnstadt
  • Beleuchtung der Sitzbänke im Kindergarten Schwetzinger Terrasse, Bahnstadt

Es gibt viele weitere Aktionen für die „Earth Hour“, zum Beispiel Live-Streams via YouTube, Facebook, Instagram. Dort vernetzen sich Teilnehmende und laden zum Beispiel eine Klimaschutzexpertin oder einen Klimaschutzexperten ein. Außerdem kursieren hier Aufrufe, von 20.30 bis 21.30 Uhr symbolisch eine Kerze ins Fenster zu stellen. Lokale Radiosender bringen zwischen 20.30 und 21.30 Uhr ein „Earth Hour“-Programm. Die passende „Earth Hour“-Musik gibt es zudem online unter https://blog.wwf.de/soundtrack-earthhour-2019/.  

#hd4climate: Heidelberg ist Vorreiter beim Klimaschutz

Heidelberg will seine Vorreiterrolle im Umwelt- und Klimaschutz weiter ausbauen. Das Ziel: Bis spätestens 2050 will Heidelberg klimaneutral sein. Auf seinem Weg dorthin hat Heidelberg im November 2019 einen großen Klimaschutz-Aktionsplan mit den ersten 30 konkreten Vorschlägen aufgelegt. Dieser Aktionsplan legt Ziele und Prioritäten innerhalb des „Masterplan 100% Klimaschutz“ fest (www.heidelberg.de/masterplan100). Die Vorschläge betreffen alle Lebensbereiche, von Bauen und Wohnen, Ernährung und Konsum über die naturnahe Stadtgestaltung bis zur Mobilität (#hd4climate).

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