Heidelberg schließt ab Mitte Februar schrittweise verbliebene Ökosäulen für Altkleider

Die Stadt Heidelberg beginnt ab Mitte Februar 2026 (7./8. Kalenderwoche) mit der schrittweisen Schließung der verbliebenen Ökosäulen für Altkleider im Stadtgebiet. Grund dafür sind veränderte Rahmenbedingungen im Alttextilmarkt. Die Sammlung von Altkleidern bleibt im gesamten Stadtgebiet weiterhin möglich auf allen fünf Heidelberger Recyclinghöfen. Die Öffnungszeiten und Adressen sind zu finden unter www.asz.heidelberg.de.

Zunächst Standorte mit Sicherheitsmängeln betroffen

Die Schließung der Ökosäulen erfolgt schrittweise nach Stadtteilen. Nach aktueller Planung beginnt die Maßnahme in Neuenheim und Handschuhsheim. Es folgen die Weststadt und die Südstadt, anschließend Kirchheim, Rohrbach und der Emmertsgrund. In weiteren Schritten sind Schlierbach und Ziegelhausen, danach der Pfaffengrund und Wieblingen sowie abschließend Altstadt und Bergheim vorgesehen. Die konkreten Termine für einzelne Standorte werden personal- und witterungsabhängig festgelegt.

Hinweise an geschlossenen Standorten

An den geschlossenen Ökosäulen werden Hinweise auf die nächstgelegenen Recyclinghöfe angebracht. Das Abstellen von Altkleidern vor verschlossenen Ökosäulen ist nicht zulässig. Abgelegte Kleidung gilt in diesen Fällen als sogenannte wilde Müllablagerung.

Hintergrund

Die Ökosäulen wurden ursprünglich zur Sammlung von Altkleidern genutzt. Mit der schrittweisen Schließung wird die Sammlung künftig auf die fünf Recyclinghöfe konzentriert. Die Schließung betrifft nur die Nutzung zwecks Altkleidersammlung. Die Nutzung der Ökosäulen zur Plakatierung bleibt weiterhin möglich.

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