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Voller Leben: 100 Tage neues Haus der Jugend

OB Würzner: „Schub für die Jugendkultur“

Offene Türen von Montag bis Freitag, Partys und Veranstaltungen am Wochenende, buntes Kursprogramm für junge Menschen und neue Kooperationen im Heidelberger Süden: Das Team des Hauses der Jugend ist nach den ersten hundert Tagen im neugebauten Domizil am altbewährten Standort hochzufrieden. Spätestens seit dem großen Sommerfest mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern ist das Haus für viele Heidelberger Kinder und Jugendliche zu einem Lieblingsplatz geworden.

„Ich freue mich sehr, dass unser neues Haus der Jugend so gut gestartet ist. Das zeigt: Unser Engagement für Jugendliche kommt an. Das Haus ist voller Leben. Wir machen die richtigen Angebote. Ich danke allen Akteurinnen und Akteuren, die so ein breites Programm auf die Beine stellen, ob im Hauptberuf oder im Ehrenamt. Besonders beeindruckend finde ich, dass es auch schon Kooperationen mit dem nächsten neuen Kulturhaus gibt: dem Karlstorbahnhof in der Südstadt. Das gibt einen weiteren Schub für die Jugendkultur in Heidelberg“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Viele Kinder und Erwachsene bei der Eröffnungsfeier auf dem Platz vor dem Haus der Jugend.

Tanzen, Theaterspielen, gemeinsam Kochen, Malen, Kicken, Yoga üben, im Medienteam mitmischen oder einen Ökogarten gestalten: Das neue Haus der Jugend hat für Kinder ab sechs Jahren ein breites Kursprogramm zu bieten. Rund 350 Kinder und Jugendliche nehmen seit September regelmäßig an den Kursen teil. An zwei Vormittagen bietet das Haus auch Mutter-Kind-Gruppen. Ein- bis zweimal die Woche ist Discoabend. Am Freitag kann man dort, unterstützt von der Karlstorbahnhof-Security, privat Partys feiern, am Samstag gibt’s hauseigene Partys.

Gut nachgefragt waren neue Formate wie die Teenie-Disco für junge Menschen ab 13 Jahren. Hier konnten einige den ersten richtigen Disco-Abend ihres Lebens feiern. Auch das erste queere Herbstferienprogramm mit Themen rund um LSBTIQ+ hat viel positiven Zuspruch erlebt. Basteln, backen und spielen können Jugendliche neuerdings beim „Fun Friday“ im Café. Und auch ein neues Kochangebot hat Einzug ins Haus gehalten.

Auch außerhalb der Kurse ist das Haus für Jugendliche offen. Sie können hier in Freistunden chillen, chatten oder Lernräume nutzen.

„Die Offenheit des Hauses begeistert alle, die hierher kommen. Architektonisch spiegelt es das, was uns inhaltlich wichtig ist: Kinder, Jugendliche und Familien willkommen zu heißen in ihrer ganzen Vielfalt. Das soll auch das Programm des Hauses abbilden“, erklärt Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit.

Zweimal im Monat öffnet das Haus auch am Wochenende und bietet Tauschbörsen, Workshops, Intensivtrainings mit Übernachtung von Gruppen in Vorbereitung auf den nächsten Jugendtanztag an. Überhaupt ist der Tanz wie schon im alten Haus der Nährboden für vieles, was dort an Jugendkultur wächst.

Einblicke gibt’s für alle beim Jugendtanztag am 3. Dezember 2022. Für den haben bereits rund 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene Kostüme geschneidert und Kulissen gebaut. 250 Teilnehmende aus dem Haus der Jugend tanzen beim Jugendtanztag mit. Die große Bühne bereitet in diesem Jahr der neueste Kooperationspartner im Heidelberger Süden: der neue Karlstorbahnhof.

Wer mehr über das Haus der Jugend erfahren will, findet alle Infos unter www.hausderjugend-hd.de oder über den Instagram-Kanal hausderjugendheidelberg.

Hintergrund

Das Haus der Jugend ist Heidelbergs größte Freizeiteinrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien. Nach dreijähriger Bauzeit ist es im Sommer 2022 in Betrieb genommen worden. Der Neubau in der Römerstraße 87 hat den maroden Altbau ersetzt, der nach dem Zweiten Weltkrieg mit Unterstützung der amerikanischen Streitkräfte entstanden war. Das Gebäude wurde 2019 abgerissen und neu gebaut. Mit einer Gesamtinvestition von 9,4 Millionen Euro hat die Stadt ein Haus geschaffen, das einen einzigartigen Raum für die Jugendarbeit der Zukunft bietet. Baulich und inhaltlich setzt es neue Maßstäbe. Von außen ist das Passivhaus-Gebäude ein ruhiger Solitär aus Holz, im Innern birgt es großzügige Gemeinschafts- und Funktionsräume, die eine lebendige Fülle von Nutzungen ermöglichen. Außergewöhnlich war ein großes Beteiligungsverfahren, im Rahmen dessen mehr als einhundert Jugendliche selbst Ideen und Vorschläge für das neue Haus entwickelt hatten.

Foto zum Download

(Erstellt am 17. November 2022)

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