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Earth Hour am 28. März: Heidelberg setzt erneut Zeichen für Klimaschutz

Aktion steht zum 20-jährigen Bestehen unter dem Motto „Wir machen‘s aus“

Heidelberg beteiligt sich am Samstag, 28. März 2026, erneut an der Earth Hour. Um 20.30 Uhr heißt es dann wieder für eine Stunde: Licht aus. Mit der symbolischen Abschaltung der Beleuchtung an ausgewählten Orten setzt die Stadt Heidelberg gemeinsam mit vielen Kommunen weltweit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Earth Hour findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt und steht unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Aufgerufen zur Aktion hat die Umweltstiftung WWF Deutschland.

Die Earth Hour erinnert daran, dass Kommunen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern einen Beitrag zu einer gesunden, lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt leisten können: durch konsequenten Klimaschutz, sparsamen Umgang mit Ressourcen, nachhaltiges Handeln im Alltag und gemeinsames Engagement vor Ort.

Heidelberg beteiligt sich seit 16 Jahren an der Aktion

Unter Leitung des Amtes für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie engagiert sich die Stadt Heidelberg seit 16 Jahren aktiv bei der Earth Hour. In Kooperation mit der Schlossverwaltung und den Stadtwerken Heidelberg wurde über die Jahre hinweg die Beleuchtung bekannter Wahrzeichen abgeschaltet – mit dem Ziel, ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Auch 2026 steht die symbolische Lichtabschaltung für gemeinsame Verantwortung, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung in der Stadtgesellschaft.

An diesen Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Plätzen in Heidelberg wird während der Earth Hour 2026 die Beleuchtung ausgeschaltet:

  • Heidelberger Schloss
  • Alte Brücke
  • Stift Neuburg
  • Hotel Ritter
  • Heiliggeistkirche
  • Jesuiten-Kirche
  • St. Anna-Kirche
  • Tiefburg Handschuhsheim
  • Marktplatz Neuenheim
  • Baumbeleuchtung Neckarvorland
  • Grenzhöferweg-Brücke
  • Dolmetscher-Institut in der Plöck
  • Baumbeleuchtung Schwetzinger Terrasse, Bahnstadt
  • Beleuchtung der Sitzbänke im Kindergarten Schwetzinger Terrasse, Bahnstadt

Hintergrund Earth Hour

Die Geschichte der Earth Hour begann 2007 in Australien. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. Allein in Deutschland haben 2025 insgesamt 520 Städte und Gemeinden teilgenommen. Mehr Informationen dazu online unter www.wwf.de/earth-hour.

Heidelberg auf dem Weg zur Klimaneutralität

Gemäß einem Beschluss des Gemeinderats vom Juli 2022 verpflichtet sich die Stadt Heidelberg, im Rahmen ihrer Teilnahme an der EU-Mission „klimaneutrale und intelligente Städte“ in allen Handlungsfeldern konsequent auf das Ziel einer Klimaneutralität bis 2030 hinzuarbeiten und dem Klimaschutz Vorrang einzuräumen. Die einzelnen Maßnahmen, die hierfür notwendig sind, werden im 30-Punkte-Klimaschutzaktionsplan definiert. Ein Schwerpunkt ist der schnelle Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Die steigenden Gas- und Ölpreise deuten darauf hin, wie dringend es ist, durch erneuerbare Energiequellen unabhängig zu werden.

Besonders große Erfolge sind bei der Wärmewende und dem Ausbau Erneuerbarer Energien zu verzeichnen: Die Stadtwerke Heidelberg bauen die Fernwärme großflächig und beschleunigt aus. Auch der Anteil an klimaneutraler Fernwärme steigt: Sie wird schon jetzt zu über 50 Prozent aus Erneuerbaren Energien und Abwärme gewonnen und soll 2035 komplett klimaneutral sein.

Auch beim Ausbau der Solarenergie durch Photovoltaik-Anlagen liegt Heidelberg bereits vor dem im Klimaschutzaktionsplan festgelegten Fahrplan. Die Nutzung von Windenergie könnte mit dem geplanten Bürgerwindpark auf dem Lammerskopf einen großen und wichtigen Beitrag zu klimaneutraler Stromerzeugung leisten. Während Photovoltaik-Anlagen besonders viel Strom im Sommerhalbjahr erzeugen, ist der Stromertrag von Windkraftanlagen gleichmäßiger über das Jahr verteilt, mit einem Maximum im sonnenarmen Winterhalbjahr. Somit ergänzen sich Photovoltaik und Windkraft ideal.

Ein großer Beitrag zum Klimaschutz kann durch die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach und einen Anschluss des Gebäudes an die Fernwärme geleistet werden. In den Gebieten, in denen ein Anschluss ans Fernwärmenetz nicht möglich ist, empfiehlt die Stadt Heidelberg die Nutzung von Wärmepumpen. Die Klimaschutz- und Energieberatungsagentur KLiBA bietet eine kostenlose Beratung an.

(Erstellt am 23. März 2026)

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