Heidelberger Thingstätte: Keine Feier zur Walpurgisnacht auf den 1. Mai
Betretungsverbot für Thingstätte von Donnerstag, 30. April, 16 Uhr, bis Freitag, 1. Mai, 6 Uhr
Auch für das Jahr 2026 gilt: Auf der Heidelberger Thingstätte wird es keine sogenannte Walpurgisnachtfeier geben. Die Stadt hat in der Vergangenheit Konsequenzen aus mehreren sicherheitsrelevanten Vorfällen gezogen. Eine von der Stadt in Auftrag gegebene Gefährdungsbeurteilung hatte eine Reihe von hohen, zum Teil auch unzumutbaren Gefahrenquellen aufgezeigt.
Gefahrenvorsorge für die Walpurgisnacht 2026
In den vergangenen Jahren hat sich die Sperrung der Anlage aus Sicherheitsgründen bewährt. Die Sicherheitskonzeption vor Ort wurde in enger Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Polizei und Rettungskräften erarbeitet und wird regelmäßig aktualisiert. Besonders im Vordergrund der Maßnahmen stehen im Jahr 2026:
- Für die Thingstätte besteht ab Donnerstag, 30. April, 16 Uhr, bis Freitag, 1. Mai 2026, 6 Uhr, ein Betretungsverbot.
- Die Thingstätte darf während dieses Zeitraums nicht betreten werden. Sie wird durch Absperrungen baulich gegen das unbefugte und unberechtigte Eindringen abgesichert. Jede Person, die versucht, die Thingstätte zu betreten, macht sich wegen Hausfriedensbruchs gemäß Paragraf 123 Strafgesetzbuch (StGB) strafbar. Dies kommt konsequent zur Anzeige.
- Der Parkplatz hinter der Waldschenke darf in dem Zeitraum nur für Einsatzfahrzeuge des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), der Polizei sowie weiterer Sicherheitspartner genutzt werden. Für die Allgemeinheit steht er nicht zur Verfügung. Hinweis: Die Waldschenke ist am Donnerstag, 30. April 2026, bis 17 Uhr geöffnet.
- Der offizielle Zufahrtsweg zur Thingstätte (Chaisenweg/Ecke Waldweg in Handschuhsheim) wird am Donnerstag, 30. April, ab 18 Uhr mit einer Schranke gesperrt.
- Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und des Polizeipräsidiums Mannheim sowie Mitarbeitende des Technischen Hilfswerks (THW) und eines privaten Sicherheitsdienstes werden im Einsatzzeitraum in der Walpurgisnacht vor Ort sein und die Sperrung engmaschig überwachen. Das Forstamt überwacht ergänzend die Waldwege.
Ausführliche Infos dazu gibt es online unter www.heidelberg.de/walpurgisnacht
