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Kurpfälzisches Museum: Finissage der Intervention „100 Jahre GEDOK“ am 2. September

Die Künstlerinnenvereinigung GEDOK feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Ein schöner Anlass für das Kurpfälzische Museum, dem Thema „Frauen in der Kunst“ besondere Aufmerksamkeit zu widmen. In Zusammenarbeit mit der GEDOK Heidelberg entstanden zwei Kunstpräsentationen, die das vielfältige Schaffen von Künstlerinnen in den Mittelpunkt rücken. Zum Abschluss der Ausstellungen greift die Finissage am Mittwoch, 2. September 2026, um 16 Uhr die zentralen Themen und Anliegen der Präsentationen noch einmal im gemeinsamen Gespräch auf. Das Kurpfälzische Museum und die GEDOK Heidelberg laden zu Austausch und Musik ein – draußen und drinnen. Der Eintritt ist frei.

Das gibt’s zu sehen

Seit April 2026 bespielt das Duo Art and Nature den historischen Innenhof des Museums mit einem imposanten Kubus aus Rebranken. Die Heidelberger Künstlerinnen Barbara Guthy und Soana Schüler gehen hier der Frage nach, wie sichtbar oder unsichtbar Frauen in der Kunst und Künstlerinnen in Heidelberg sind. Ihre LandArt-Installation „un/sichtbar“ lädt dazu ein, wegweisende Künstlerinnen der vergangenen 100 Jahre zu entdecken, mit Bezug zu Heidelberg und zum Kurpfälzischen Museum.

Die Künstlerin Johanna Reutter, Mitglied der Gedok Karlsruhe, fertigt ihre Kostüme aus recycelten Alltagsmaterialien wie Kalenderblättern, Tapetenresten, Stoffen, Verpackungsfolien, Geschenkpapier, Zeitschriftenseiten oder Zifferblättern. In aufwendiger Handarbeit schichtet und formt sie die Materialien zu skulpturalen Kleidern, die zwischen Mode und Installation angesiedelt sind. In der Galerie der Moderne treten die Kreationen im Rahmen der Pop-up-Ausstellung „RE-THINKING“ in einen Dialog mit Gemälden und Skulpturen des 20. Jahrhunderts.

(Erstellt am 25. August 2026)
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