Stadt stellt Maßnahmenpaket „Freie Gehwege“ im Bezirksbeirat Neuenheim vor
Die Stadt Heidelberg will die Gehwege im Stadtteil Neuenheim besser nutzbar und insbesondere Schul- und Kinderwege sicherer machen. Die Stadt stellt dem Bezirksbeirat Neuenheim am Dienstag, 15. September 2026, ein Maßnahmenpaket für sieben Straßen vor. Im Mittelpunkt stehen Bereiche, in denen parkende Fahrzeuge die Nutzung der Gehwege heute deutlich einschränken oder die Sicht an Kreuzungen beeinträchtigen.
Grundlage ist eine Untersuchung des Stadtteils, die die Stadt bereits im März 2024 dem Bezirksbeirat, dem Stadtteilverein, den Kinderbeauftragten und den Schulen vorgestellt hatte. Die damaligen Rückmeldungen sind in die Entwicklung des weiteren Maßnahmenpakets eingeflossen. Im vergangenen Jahr wurden sieben Straßen für die weitere Planung ausgewählt und dem Bezirksbeirat vorgestellt.
Sieben Straßen im ersten Maßnahmenpaket
Das Paket umfasst die Bergstraße, Blumenthalstraße, Moltkestraße, Erwin-Rohde-Straße, Mönchhofstraße, Gabelsbergerstraße und Kußmaulstraße. Vorgesehen sind je nach Straßenbreite unterschiedliche Lösungen, um eine ungehinderte Nutzung des Gehweges sowie die Begegnung von Fußverkehr zu ermöglichen.
Bei der Planung berücksichtigt die Stadt neben den Gehwegbreiten auch gute Sichtbeziehungen an Kreuzungen sowie die Einrichtung von Querungsstellen, die Befahrbarkeit für Müllfahrzeuge und die Erreichbarkeit privater Grundstücke. An geeigneten Stellen sollen zusätzlich Fahrradabstellanlagen eingerichtet werden.
Weitere Planung und Abstimmung
Nach der Vorstellung im Bezirksbeirat wird die Stadt die Straßenplanungen finalisieren und die Umsetzung vorbereiten. In der Bergstraße und ihren Nebenstraßen wird das Vorhaben mit dem Fortschritt des Fernwärmeausbaus abgestimmt, um die Arbeiten möglichst sinnvoll miteinander zu koordinieren.
Vor Beginn informiert die Stadt die Anwohnerinnen und Anwohner mit Rundschreiben. Auch der Bezirksbeirat und der Stadtteilverein erhalten vorab eine Umsetzungsplanung. Die Maßnahmen sollen durch Öffentlichkeitsarbeit begleitet und nach ihrer Einführung ausgewertet werden. Bei Bedarf ist eine Nachjustierung vorgesehen.
Weitere Hintergründe zu den „Freien Gehwegen“ gibt es im Internet unter www.heidelberg.de/freiegehwege.
