Lange Nacht der Demokratie 2026: Gemeinsam für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Heidelberg beteiligt sich mit vielfältigem Programm und breitem zivilgesellschaftlichem Engagement
Wie gelingt gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten von Polarisierung und wachsender Unsicherheit? Die Lange Nacht der Demokratie lädt auch in Heidelberg dazu ein, dieser Frage gemeinsam nachzugehen. Ab Freitag, 2., bis Sonntag, 4. Oktober 2026, laden das Amt für Chancengleichheit und die Koordinierungsstelle Bürgerengagement der Stadt Heidelberg gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zu einem vielfältigen Programm aus Diskussionen, kulturellen Beiträgen, Mitmachaktionen und Begegnungen in der ganzen Stadt ein. Im Mittelpunkt stehen demokratisches Engagement, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Frage, wie Demokratie im Alltag gemeinsam gestaltet werden kann.
„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss jeden Tag neu gestaltet werden. Dafür braucht es Möglichkeiten, zusammenzukommen, miteinander zu reden und gemeinsam nachzudenken. Denn in Heidelberg sollen alle Menschen dazugehören und unsere Stadt gleichberechtigt mitgestalten können. Mein Dank gilt daher den vielen Ehrenamtlichen und Engagierten, die sich auch in diesem Jahr wieder einbringen, ihre Türen öffnen und damit demokratisches Miteinander in unserer Stadt möglich machen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.
„Wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven gehören zu einer lebendigen Demokratie. Entscheidend ist, dass wir einander mit Respekt begegnen und auf der Grundlage gleicher Rechte miteinander ins Gespräch kommen. Die Lange Nacht der Demokratie macht diese demokratische Haltung an vielen Orten in Heidelberg erlebbar“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit.
Vielfältige Angebote vom 2. bis 4. Oktober
Vom Freitag, 2. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober, finden an verschiedenen Orten in Heidelberg Begegnungs- und Beteiligungsformate, kreative Mitmachaktionen, Führungen, Konzerte, Gesprächsrunden sowie kulturelle, spielerische und kulinarische Angebote statt. Das Spektrum reicht von offenen Angeboten wie einem Pub-Quiz oder gemeinsamem Tanzen über kreative Workshops und Mitmach-Aktionen bis hin zu Filmvorführungen mit Youth Talk und vertiefenden Diskussionsformaten. Auch eine offene Bühne für Schülerinnen und Schüler sowie ein kulinarisches Angebot für obdach- und wohnungslose Menschen sind Teil des Programms. Das Programm richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen und lädt dazu ein, neue Orte und Initiativen kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu entdecken, wo und wie demokratisches Engagement in Heidelberg bereits gelebt wird.
Zum vollständigen Programm in Heidelberg geht es online unter www.heidelberg.de/langenachtderdemokratie.
Engagement aus unterschiedlichen Bereichen der Stadt
Getragen wird die Lange Nacht der Demokratie von einem breiten Spektrum an Akteurinnen und Akteuren – von etablierten Institutionen bis zu jungen Initiativen, aus den Bereichen politische Bildung, Jugendbeteiligung, Kultur, Erinnerungsarbeit und nachbarschaftliches Engagement. Gerade diese Breite macht sichtbar, in wie vielen Bereichen der Stadt demokratisches Engagement bereits stattfindet.
Alle Veranstaltungen und Informationen zur landesweiten Initiative finden sich im Internet unter www.langenachtderdemokratie-bw.de.
Die Lange Nacht der Demokratie in Heidelberg wird gefördert durch den Runden Tisch gegen Rassismus der Stadt Heidelberg im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben.
Hintergrund: Lange Nacht der Demokratie in Baden-Württemberg
Die Lange Nacht der Demokratie findet am Freitag, 2. Oktober 2026, zum zweiten Mal in ganz Baden-Württemberg statt. Rund um den Vorabend des Tags der Deutschen Einheit laden zahlreiche Kommunen, Organisationen und Initiativen im ganzen Land zu Veranstaltungen und Aktionen rund um Demokratie, Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Die Lange Nacht der Demokratie ist eine gemeinsame Initiative der Allianz für Beteiligung e. V., des Demokratiezentrums Baden-Württemberg, der Kirchlichen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg (KiLAG), des Landesjugendrings Baden-Württemberg e. V., der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg e. V.

