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Innovatives Wohnen: Für den Tiny Wohnpark sind bereits 19 Wohnmodule „eingeflogen“

Pilotprojekt am Harbigweg mit 36 Wohneinheiten geht mit großen Schritten vor / Bezug Anfang 2027

Modernes Wohnen der Zukunft: Im Stadtteil Kirchheim gehen die Arbeiten für den neuen Tiny Wohnpark Heidelberg mit großen Schritten voran. Die wesentlichen Erschließungsarbeiten für das Ensemble aus Wohnhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen wurden im Sommer 2026 abgeschlossen. Mittlerweile sind 19 hochwertige, ausgestattete Wohnmodule mit Lastwagen angeliefert und mit einem Mobilkran „eingeflogen“ auf die zuvor unbebaute städtische Fläche – mehr als die Hälfte der geplanten 36 Wohneinheiten.
 

Besichtigung der Baustelle des Tiny Wohnparks
Beim Besuch auf der Baustelle des Tiny Wohnparks am Harbigweg in Kirchheim (von links): Projektentwickler Fabian Müller, Nicola Hammerstein (Amt für Liegenschaften), Oberbürgermeister Eckart Würzner und Dörthe Nobili (Leiterin Amt für Liegenschaften). Der Zugang zu den Wohnmodulen erfolgt nach der Fertigstellung ebenerdig. (Foto: Tobias Dittmer)

Bei einem Pressetermin am Montag, 21. September 2026, haben Oberbürgermeister Eckart Würzner und Fabian Müller – gemeinsam mit Achim Pätzold Projektentwickler des Tiny Wohnparks – einen Einblick in die Wohnmodule gegeben: Zwei-Raum-Wohnungen in zwei unterschiedlichen Größen (26 und 33 Quadratmeter) sowie ein Winkelbungalow (41 Quadratmeter) vermitteln bereits einen Eindruck, wie es sich im innovativen Tiny Wohnpark künftig leben lässt. Im November folgen die weiteren Wohnmodule, auch für zwei Wohngemeinschaften. Der Bezug der Tiny Houses mit hohem Wohnkomfort auf kleinem Raum ist ab Januar 2027 geplant. Die Außenanlagen mit Grün- und Gemeinschaftsflächen, einem Mitmach-Garten, einer Dachterrasse und einem überdachten großen Quartierstisch sollen im Frühjahr entstehen.

Würzner: „Mit intelligenten Lösungen attraktiven Wohnraum für Übergangszeit schaffen“

Begutachtung der Tiny Wohnmodule von innen
Projektentwickler Fabian Müller (links) und Oberbürgermeister Eckart Würzner warfen einen Blick in eines der 19 Wohnmodule, die bereits aufgestellt wurden – diese bieten unter anderem eine hochwertige Küchenzeile, die im Mietpreis enthalten ist. (Foto: Tobias Dittmer)

„Ich freue mich, dass der Tiny Wohnpark mehr und mehr Gestalt annimmt und schon bald die ersten Bewohnerinnen und Bewohner dieses neue und innovative Wohnkonzept mitten in Heidelberg ausprobieren können“, betonte Oberbürgermeister Eckart Würzner: „Gemeinsam mit den Projektentwicklern ermöglichen wir im Tiny Wohnpark modernes und hochwertiges Wohnen auf begrenztem Raum in zentraler Lage. Das Pilotprojekt zeigt, wie auch auf kleinen innerstädtischen Flächen mit kreativen und intelligenten Lösungen attraktiver Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen für eine Übergangszeit von mehreren Jahren geschaffen werden kann. Diesen Weg wollen wir auch an anderen Stellen in Heidelberg fortsetzen.“
 

„Die Bauarbeiten gehen planmäßig voran. Wir stimmen uns dabei eng mit den Beteiligten der Stadt sowie den weiteren Behörden und Partnern ab und freuen uns darauf, Anfang des kommenden Jahres die ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Tiny Wohnpark Heidelberg begrüßen zu dürfen“, erklärte Projektentwickler Fabian Müller.
 

Die Visualisierung verdeutlicht, wie es inmitten des Tiny Wohnparks am Harbigweg nach Fertigstellung aussehen soll. Über Treppen und einen Steg erfolgt der Zugang zu den oberen Wohnmodulen. (Visualisierung: Tiny Park GbR)

Insgesamt 36 Wohneinheiten und Gemeinschaftsbereiche entstehen auf dem Areal. Auch Lagerplätze und Abstellflächen für Fahrräder und Stellplätze für Autos sind geplant – immer unter der Prämisse der Rückbaubarkeit. Die Wohnmodule werden ein- und zweigeschossig aufgestellt. Folgende Wohneinheiten entstehen:

  • 20 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Küchenzeile und Badmodul (26 Quadratmeter)
  • 6 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Küchenzeile und Badmodul (33 Quadratmeter)
  • 6 vollausgestattete WG-Einheiten (zwischen 12 und 18 Quadratmetern)
  • 4 Winkelbungalows mit Küchenzeile, Badmodul und eigenem Garten (41 Quadratmeter)

Bei der Vermietung orientieren sich die Projektentwickler an den ortsüblichen Mieten für kleinere Appartements, die alle Altersgruppen ansprechen sollen. Die Warmmiete (inklusive Strom, Wärme, Wasser, Abwasser​ und Wartungskosten) liegt zwischen rund 900 Euro für eine WG-Einheit und rund 1.600 Euro für Winkelbungalows mit eigenem Garten. Darin enthalten ist auch die Nutzung der Gemeinschaftsflächen – zum Beispiel Gemeinschaftsgarten, Dachterrasse, einem Quartiers-Waschraum, Kräuterhochbeete und einem überdachten Quartierstisch.

Besichtigungen für Mietinteressierte

Am Dienstag, 22. September, und Mittwoch, 14. Oktober 2026, werden Besichtigungen für Mietinteressierte gegen Voranmeldung angeboten. Mehr Infos und Voranmeldung online unter www.tiny-wohnpark-heidelberg.com.
 
Die Stadt Heidelberg vermietet die rund 2.800 Quadratmeter große Fläche – etwas weniger als ein halbes Fußballfeld – für zehn Jahre an die Projektentwickler. Im Anschluss ist die Fläche wieder komplett rückbaubar.

Hintergrund: Energiesparende Modulhäuser von Fertighaushersteller

Der Tiny Wohnpark erhält – wie diese Visualisierung zeigt – attraktive Gemeinschaftsflächen, deren Nutzung in der Warmmiete enthalten sein werden. (Visualisierung: Tiny Park GbR)

Durch energiesparende Modulhäuser des Fertighausherstellers Schwörer aus Baden-Württemberg, die alle Gebäudestandards erfüllen, und einer durchdachten Infrastruktur wird temporär hochwertiger Wohnraum geschaffen. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit, Rückbaubarkeit und soziale Integration gelegt. Die Module werden nach dem aktuellen Gebäueenergiegesetz entwickelt und sind damit sowohl energieeffizient als auch unbeschränkt alljahrestauglich – sie erfüllen alle die KfW-55-Norm. Um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, bleibt der bestehende vitale Baum erhalten und wird in der Planung berücksichtigt. Zusätzliche Bäume für eine Durchgrünung des Quartiers sollen neben den Gründächern umgesetzt werden.

Foto zum Download 1

(Erstellt am 22. September 2026)
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