Altstadt: Mess-Sensoren und Gerüst im Gaisbergtunnel
Vorsorgliche Überwachung und kurzzeitige Verkehrseinschränkungen
Im Zuge der Sanierung und Erweiterung des Juristischen Seminars wird unmittelbar angrenzend an den Gaisbergtunnel in den Hang eingegriffen. Aufgrund der räumlichen Nähe wird der Tunnel vorsorglich bereits vor Beginn und während der Bauarbeiten kontinuierlich messtechnisch überwacht. Hierfür sind bereits Mess-Sensoren in und am Tunnel installiert.
Verkehrseinschränkungen
Im Zusammenhang mit der messtechnischen Überwachung, vorbereitenden Arbeiten im Tunnel sowie ergänzenden Bauwerkskontrollen kommt es ab Montag, 28. September 2026, zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen im Gaisbergtunnel. In den beiden Nächten vom 29. auf den 30. September und vom 30. September auf den 1. Oktober ist der Tunnel jeweils von 20.30 bis 5 Uhr vollgesperrt. Tagsüber gibt es eine Teilsperrung der Fahrbahn von Montag bis Mittwoch, 28. bis 30. September, von 9 bis 15 Uhr. Während der Arbeiten kann der Bereich über die B 37/Neckarstaden umfahren werden. Der öffentliche Nahverkehr ist auf den rnv-Buslinien 20, 31, 36 und M5 betroffen. Umleitungen werden eingerichtet.
Hintergrund: Gaisbergtunnel
Der rund 160 Jahre alte Gaisbergtunnel ist eine wichtige Heidelberger Verkehrsachse. Auf zwei Spuren verbindet der 312 Meter lange Tunnel den Konrad-Adenauer-Platz mit der Friedrich-Ebert-Anlage und ermöglicht den Weg in die Altstadt, in Richtung Schloss und weiter nach Schlierbach und in das Neckartal. Das Bauwerk, ein früherer Eisenbahntunnel aus dem Jahr 1862, ist einer der ältesten Tunnel Heidelbergs, gemauert aus dem in der Region bekannten Neckartäler Sandstein. Die Stadt Heidelberg hatte den Tunnel in den 1960er Jahren von der Deutschen Bahn übernommen.
