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„Bei Anruf: Poesie!“ – Impressionen gibt es online

Vielfältige Aktionen zum UNESCO Welttag der Poesie

Die UNESCO-Literaturstadt Heidelberg hat den UNESCO-Welttag der Poesie am Sonntag, 21. März 2021, zusammen mit den Kommunen Ladenburg, Lorsch und Mannheim mit einer gemeinsamen Aktion der Metropolregion Rhein-Neckar gewürdigt. Unter dem Stichwort „Bei Anruf: Poesie!“ erhielten Poesieliebhaberinnen und -liebhaber, die sich vorab angemeldet hatten, einen Anruf von einer Autorin oder einem Autor und konnten einem Gedicht aus deren oder dessen Feder lauschen. Akustische Kostproben der vorgetragenen Gedichte sowie weitere Impressionen der beteiligten Heidelberger Autorinnen und Autoren stehen auf der Webseite der Literaturstadt Heidelberg unter www.cityofliterature.de zur Verfügung.

Rund 30 Autorinnen und Autoren der Metropolregion Rhein-Neckar nahmen an dieser Aktion teil – 17 davon aus Heidelberg: Inga Bachmann, belmonte, Katharina Dück, Konstantin Hanack, Phillip Herold, Barbara Imgrund, Carola Kasimir, Heide-Marie Lauterer, Manfred Metzner, Gerhild Michel, Kristin Peschutter, Anne Richter, Şafak Sarıçiçek, Sofie Steinfest, Marion Tauschwitz, Miriam Tag und Hans Thill. Angemeldet hatten sich knapp 80 Zuhörerinnen und Zuhörer aus der Region, darunter stammten 36 allein aus Heidelberg. Die Paarungen für den Tag hatten die Kulturämter der jeweiligen Städte ausgelost.

Die beteiligten Heidelberger Autorinnen und Autoren zogen eine positive Bilanz:

  • „In dieser Zeit des anhaltenden Lockdowns, in der die Menschen keine Lesungen, Poetry Slams und literarischen Diskussionen besuchen können, ist es umso wichtiger, dass Poesie die Gegenrichtung einschlägt und in die Wohnzimmer getragen wird“, betonte belmonte.
  • „Ich habe mir selbst mit der Lesung die größte Freude gemacht, weil die authentische Reaktion meiner ZuhörerInnen mitten in mein Herz ging und mir Mut gemacht hat“, so Heide-Marie Lauterer.
  • „Dieser intime Moment des Vortragens schuf durch das Teilen und Wiedererkennen eigener Lebenserfahrung etwas Neues und Verbindendes“, fand Kristin Peschutter.
  • „Ergriffenheit gar bei dem einen oder der anderen, was dann auch mir Gänsehaut bescherte“, kommentierte Marion Tauschwitz.
  • „Tolle kreative Aktion. Die Poesie lebt dabei durch die Konzentration auf den Text und die Vorstellungskraft der Zuhörenden, die sich ins Imaginäre begeben können“, so Manfred Metzner.
  • „Obwohl man nur für kurze Zeit denselben Raum bewohnt, entsteht doch ein so nachhaltiger Kontakt“, sagte Inga Bachmann.

Neben der Aktion „Bei Anruf: Poesie!“ fanden in Heidelberg und den weltweit 39 UNESCO-Literaturstädten viele weitere Aktionen zum Welttag der Poesie statt. Einen Überblick gibt es unter www.cityofliterature.de. Informationen zu Aktionen in der Metropolregion rund um den Welttag der Poesie bietet der Internetauftritt der Fokusgruppe Literatur in der Region Rhein-Neckar, abrufbar unter www.metropolpoesie.de.

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