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Kultur- und Kreativwirtschaft: Angebote der Stabsstelle in Heidelberg

Zwischennutzungscampus: Realisation auf dem ehemaligen Areal von Heidelberg Druck

Kultur- und Kreativwirtschaft beweist sich als starker und gut vernetzter Wirtschaftszweig

Bericht „Kreativkraft Heidelberg“ zeigt Entwicklung der Branche über zehn Jahre

Julia Piechotta vom Start-up „Spoontainable“, der Architekt und Miteigentümer des Bahnbetriebswerks Armin Schäfer, Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Bürgermeister Wolfgang Erichson.
Gespräch im Innenhof des Bahnbetriebswerkes in der Bahnstadt (von links): Julia Piechotta vom Start-up „Spoontainable“, der Architekt und Miteigentümer des Bahnbetriebswerks Armin Schäfer, Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Bürgermeister Wolfgang Erichson. (Foto: Stadt Heidelberg)

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat sich in der Stadt Heidelberg als ein wichtiger, stabiler und gut vernetzter Arbeitsmarkt etabliert. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg zusammen mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik ausgearbeitet hat. Schon 2009 und 2010 hatten die Roland-Berger-Studie und der Bericht zur „Kreativen Ökonomie in Heidelberg“ des Geographischen Instituts der Universität Heidelberg die starke Position und das Entwicklungspotenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft als eine besonders wissensorientierte, zukunftsweisende Branche hervorgehoben. Es folgten zielgerichtete Förder- und Vernetzungsmaßnahmen, um den zukunftsweisenden Wirtschaftszweig weiter zu stärken, die 2013 schließlich in der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft sowie in der Einrichtung des städtischen Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums in der alten Feuerwache aufgingen. Der Bericht „Kreativkraft Heidelberg“ betrachtet im Zeitraum von 2010 bis 2019 die ersten zehn Jahre dieser Entwicklung.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig und Standortfaktor in Heidelberg entwickelt. Als eine junge, urbane und dynamische Stadt steckt Heidelberg voller Kreativität und Innovation. In diesem Umfeld bietet die Kultur- und Kreativwirtschaft einen attraktiven Nährboden für kreative Ideen und Gründungen und für die junge und internationale Szene Heidelbergs. Sie schafft zudem neue Arbeitsplätze mit hohem Anforderungsniveau und sorgt für Einnahmen im städtischen Haushalt. Kreative Leistungen, künstlerische Werke und innovative Start-ups sorgen für mehr Wirtschaftswachstum und Weltoffenheit. Damit tragen sie zur ökonomischen und sozialen Entwicklung unserer Stadt bei.“

Wolfgang Erichson, Dezernent für Kultur, Bürgerservice und Kreativwirtschaft ergänzt: „Mit ihren Impulsen zur innovativen Gestaltung der Stadtgemeinschaft leistet die Kultur- und Kreativwirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung Heidelbergs. In den letzten Jahren konnten durch die strategische Förderung und Unterstützung der Szene zahlreiche kulturelle und kreative Orte, neue, vielfach digitale Geschäftsmodelle sowie Experimentierfelder für Kunst, Kreativität und Innovation entstehen. Kreativität, Neugier und Mut sind die Voraussetzungen für Neuentwicklung und Veränderung. Deshalb wird die Stadt Heidelberg auch weiterhin Kultur- und Kreativschaffende in ihrer künstlerischen und unternehmerischen Entwicklung branchenspezifisch unterstützen.“

Steigender Umsatz und wachsende Betriebe

Elf Prozent aller Betriebe in Heidelberg gehören zur Kultur- und Kreativwirtschaft, das sind insgesamt 950 Kultur- und Kreativbetriebe. Ihre Anzahl ist seit 2010 um 10,6 Prozent angestiegen. Die Kultur- und Kreativunternehmen verzeichneten 2019 einen Jahresumsatz von 700 Millionen Euro. Eine Umsatzsteigerung um 23,5 Prozent. Insgesamt 6.000 Erwerbstätige arbeiteten im Berichtsjahr 2019 in den 950 Kultur- und Kreativbetrieben Heidelbergs. Die Zahl an Erwerbstätigen im Kultur- und Kreativsektor ist zwischen 2010 und 2019 um 25,6 Prozent, also um über 1.200 Personen, angewachsen. Damit liegt die Wirtschaftsleistung der Heidelberger Kreativen im Verhältnis weit über den Werten im landes- und bundesweiten Vergleich.
Äußerst positiv zu betrachten ist auch der starke Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft, die im Jahr 2019 79,2 Prozent der Erwerbstätigen ausmachten. In der Gesamtwirtschaft liegt ihr Anteil bei 81,5 Prozent, also kaum höher. Ein überdurchschnittlich großer Teil der Beschäftigten besteht aus hoch gebildeten Experten auf ihrem Gebiet.

Gestaltungswille trifft auf Kooperationspartner

Die Bandbreite der Branche reicht von Formaten und Programmen wie dem „Metropolink“ als generationenübergreifendem Kunst- und Diskursfestival bis zum neu eröffneten „GamesHub für Health/Life Science Heidelberg“ als ein Ort, an dem cross-innovative, zukunftsweisende Projekte und Unternehmensgründungen an der Schnittstelle von Medizin und Kreativwirtschaft entstehen. Diese Bandbreite, intensiv durch Programme der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft und durch Zentren der Kultur- und Kreativwirtschaft in Heidelberg unterstützt und vernetzt, sorgt in der zukunftsorientierten Branche immer wieder für gegenseitige Inspiration und neue Formen der Zusammenarbeit. Dadurch leisten die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft nicht nur einen wachsenden Beitrag zur Wirtschaftskraft der Stadt Heidelberg, sondern gestalten das Leben in der Stadt aktiv mit und befeuern einen lebendigen Wissenstransfer.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist in Heidelberg zu einem festen Baustein und Instrument der Stadt- und Stadtteilentwicklung geworden. Als Pioniere gestalten die Kreativen neue Quartiere wie Patrick-Henry-Village (PHV) oder das ehemalige Heidelberger Druck-Areal aktiv mit. Die von Akteuren und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft geschaffenen Orte – von den Neckarorten über die breidenbach studios bis hin zur PX-Factory auf PHV – haben sich als urbane Freiräume, Experimentierflächen und Begegnungsorte etabliert. Die Zwischennutzungsagentur „Team Z“ verwandelt im Auftrag der Stadt leere Räume in Heidelberg zu lebendigen Orten und temporären Wirkungsstätten für die Kultur- und Kreativwirtschaft.

Neue Chancen und ein Blick in die Zukunft

Bürgermeister Wolfgang Erichson, Dr. Ellen Koban (Städtische Stabstelle Kultur- und Kreativwirtschaft), Julia Piechotta vom Start-up „Spoontainable“, der Architekt und Miteigentümer des Bahnbetriebswerks Armin Schäfer, Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Katharina Pelka (Städtische Stabstelle Kultur- und Kreativwirtschaft).
Im Innenhof des Bahnbetriebswerkes in der Bahnstadt (von links): Bürgermeister Wolfgang Erichson, Dr. Ellen Koban (Städtische Stabstelle Kultur- und Kreativwirtschaft), Julia Piechotta vom Start-up „Spoontainable“, der Architekt und Miteigentümer des Bahnbetriebswerks Armin Schäfer, Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Katharina Pelka (Städtische Stabstelle Kultur- und Kreativwirtschaft). (Foto: Stadt Heidelberg)

Während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass die agilen Kompetenzen und Netzwerke der Kultur- und Kreativwirtschaft auch in Krisenzeiten funktionieren. Obwohl auch sie massive Umsatzeinbrüche verzeichnete, nutzte die Branche zugleich ihre Chance, neue Projekte und Ideen zu verwirklichen. Auf die Absage von Messen und Ausstellungen, stornierte Aufträge oder wegbrechende Vertriebsformen reagierte die Kultur- und Kreativwirtschaft mit innovativen Geschäftsmodellen, digitalisierte ihre Abläufe und Vertriebswege und erschloss neue Kundengruppen. So ermöglichten beispielsweise die Zwischennutzungsagentur „Team Z“ und die Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg die Eröffnung des Pop-up-Stores DESIGNZEIT in der Altstadt, wo sieben Heidelberger Designerinnen und Designer ihre Produkte ausstellen und verkaufen konnten. Selbstständige und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft werden darüber hinaus seit Beginn der Pandemie über Wirtschaftshilfen und spezielle Förderprogramme informiert sowie in Online-Sprechstunden zu Corona-Hilfen und allgemeinen Fragen zur Existenzgründung und Unternehmensentwicklung beraten. Das gesamte Weiterbildungs- und Vernetzungsangebot wurde digital fortgesetzt und das monatliche Branchentreffen „FensterLunch“ um Info-Sessions speziell für Kreative erweitert.

Mit Blick in die Zukunft gilt es vor allem, den Kreativen in Heidelberg eine langfristige Perspektive zu bieten und junge Talente und Fachkräfte der spezialisierten Teilbranchen in der Stadt aus- und weiterzubilden und sie am Standort zu halten. Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung in der Gesellschaft einen gewaltigen Schub verliehen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat dazu beigetragen, neue digitale Geschäftsfelder zu eröffnen. Die Synergieeffekte der bestehenden Strukturen in Heidelberg zu nutzen und auszubauen, wird auch in Zukunft Innovation und Wachstum der Branche Kultur- und Kreativwirtschaft vorantreiben.

Auf dem Kanal der Stadt Heidelberg (heidelberg_de) finden sich unter www.youtube.com ein Vorstellungsvideo der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg sowie ein aktueller Einblick in den Zwischennutzungscampus in der Kurfürsten-Anlage 52-58 mit Statements von Bürgermeister Wolfgang Erichson. Einen Einblick in das Metropolink-Festival bietet ein aktuelles Video zum internationalen Festival für urbane Kunst.

Weitere Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Heidelberg gibt es unter www.heidelberg.de/kreativwirtschaft

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