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Jugendkultur: Stadt möchte mehr Orte für Partys und zwanglose Treffen

Jugendliche haben in der Corona-Pandemie auf vieles verzichten müssen, was in dieser Lebensphase eigentlich prägend ist. Dazu gehört auch das Feiern von Partys oder Treffen mit Freundinnen und Freunden. Die Stadt Heidelberg hat daher das Ziel, im Dialog mit den Jugendlichen mehr Angebote für Partys und Orte für zwanglose Treffen zu entwickeln. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat dafür eine Arbeitsgruppe gegründet, die er selbst leitet. In einem ersten Schritt wurde eine Bestandsanalyse gemacht. Welche Locations kann man für die eigene Party mieten? Welche Feier-Angebote speziell für Jugendliche gibt es bereits? Eine Liste mit bestehenden Angeboten für Jugendliche wird die Stadt in Kürze veröffentlichen.

Zudem spricht die Verwaltung mehrere Anbieter in der Stadt darauf an, welche Pläne und Vorhaben sie für die Zielgruppe der Jugendlichen haben. Die Stadt sieht hier insbesondere bei den Veranstaltern, die Mieter in städtischen Liegenschaften sind, eine besondere Verantwortung, entsprechende Formate anzubieten. Parallel dazu prüft die Heidelberg Marketing GmbH weiterhin, wie das erfolgreiche Format des Open-Air-Clubs „Feierbad21“ auch außerhalb des Sommers weitergeführt werden kann. Hier sind aber insbesondere noch Fragen zur Finanzierbarkeit offen

OB Würzner: „Brauchen etablierte Veranstalter für die passenden Angebote“

„Ich setze mich dafür ein, dass das Feier-Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene in Heidelberg ausgebaut wird. Wie nötig das ist, hat uns der große Erfolg von Feierbad21 gezeigt. Als Stadt können wir solche Angebote aber nicht dauerhaft alleine stemmen“, erklärt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. „Ich gehe fest davon aus, dass mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen wieder mehr etablierte Veranstalter Angebote für Jugendliche machen. Ich habe auch persönlich positive Rückmeldungen dazu erhalten. Wir brauchen die privaten und geförderten Veranstalter auch dringend für die Umsetzung. Sie haben das notwendige Know-how und die erforderliche Infrastruktur – in Teilen auch den Kulturauftrag dafür. Wir sind zudem im Austausch mit der Universität, dem Studierendenwerk und den Hochschulen in der Stadt, welche Räumlichkeiten für Veranstaltungen genutzt werden könnten. Ziel ist, dass noch in diesem Jahr neue Formate starten“, sagt Prof. Würzner.

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