Ausstellung „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“ wird in den Hauptbahnhof erweitert
Die vom Kulturamt der Stadt Heidelberg organisierte Ausstellung „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“, die derzeit im Friedrich-Ebert-Haus, Pfaffengasse 18, in Heidelberg zu sehen ist, wird in Kooperation mit der Marketinggesellschaft der bundesweiten Einkaufsbahnhöfe (MEKB GmbH) der DB InfraGO AG in den öffentlichen Raum erweitert: Ab Freitag, 20. März 2026, wird mit der Ausstellung bis zum 2. April 2026 im Heidelberger Hauptbahnhof eine ergänzende Präsentation mit ausgewählten satirischen Plakaten des Künstlers gezeigt.
Die Präsentation versammelt eine Auswahl von Plakaten aus den 1980er- und 1990er-Jahren, in denen Klaus Staeck mit pointierter Bildsprache und scharfem Humor gesellschaftliche und politische Entwicklungen kommentiert. Viele der damaligen Aussagen erscheinen aus heutiger Perspektive bemerkenswert aktuell und laden dazu ein, sie im Kontext gegenwärtiger Debatten neu zu betrachten.
Kurze Begleittexte erläutern den historischen Hintergrund und die satirische Aussage der einzelnen Motive. Zugleich verweisen sie auf die Hauptausstellung im Friedrich-Ebert-Haus, in der das umfangreiche „Papierarchiv Höhle“ sowie weitere Arbeiten Staecks zu sehen sind – darunter seine selten präsentierten Collagen aus verschiedenen Druckmaterialien und Objekten. Mit der Erweiterung in den Einkaufsbahnhof Heidelberg werden die Plakate bewusst in ihrem ursprünglichen Kontext präsentiert: im öffentlichen Raum. Damit verlässt die Ausstellung die Museumsräume und erreicht ein breiteres Publikum im Alltag. Zugleich wird sichtbar, wie politische Kunst durch ihre Präsenz im öffentlichen Raum gesellschaftliche Diskussionen anstoßen kann – die Strategie, die für Staecks Plakate und Postkarten charakteristisch ist. Die Präsentation versteht sich zugleich als Einladung, die Ausstellung im Friedrich-Ebert-Haus zu besuchen und sich intensiver mit dem Werk von Klaus Staeck auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm finden sind auf der Webseite des Friedrich-Ebert-Hauses unter www.ebert-gedenkstaette.de.
