OB Würzner: „Wir sind in Gedanken bei unseren Freundinnen und Freunden in Kumamoto“
Region um Heidelbergs japanische Partnerstadt von schwerem Erdbeben getroffen
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 hat am späten Dienstagnachmittag, 28. Juli 2026, in Japan die Region Kumamoto auf der südlichen Hauptinsel Kyushu erschüttert. In Heidelbergs Partnerstadt Kumamoto und der gesamten Region laufen die Rettungsarbeiten. Mindestens 18 Menschen wurden nach Medienberichten bei dem Erdbeben getötet, viele Menschen verletzt. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt.
Oberbürgermeister Eckart Würzner spricht im Namen der Stadt Heidelberg und der Bürgerinnen und Bürger seine Anteilnahme aus: „Wir sind in Gedanken bei den Opfern des schweren Erdbebens in der Region Kumamoto. Wir wünschen allen, die um ihre Angehörige und Freunde trauern oder diese noch vermissen, die selbst verletzt wurden oder ihr Hab und Gut verloren haben, schnelle Hilfe und viel Kraft in diesen schwierigen Stunden. Wir hoffen gemeinsam mit den betroffenen Menschen vor Ort, dass die Region von weiteren starken Nachbeben verschont bleibt. Heidelberg steht fest an der Seite unserer Freundinnen und Freunde in Kumamoto.“
Heidelberg und Kumamoto: Kontakte reichen bis in die 60er Jahre zurück
Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Heidelberg und Kumamoto reichen in die 1960er Jahre zurück. 1992 mündeten die zahlreichen persönlichen und institutionellen Kontakte in einen offiziellen Freundschaftsvertrag. Seitdem gibt es einen regen und intensiven Austausch in diversen Bereichen. Kumamoto ist Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und mit rund 740.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der südlichsten japanischen Hauptinsel Kyûshû. Die Stadt zeichnet sich durch seine berühmte Burg und seine zahlreichen Universitäten aus.
