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Stadtarchiv
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69126 Heidelberg

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Aktuelles

Jährliche Veranstaltungen

  • 27. Januar: städtisches Gedenken zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz im Großen Rathaussaal im Rathaus
  • 22. Oktober: Gedenken zum Jahrestag der Deportation nach Gurs, Mahnmal Schwanenteichanlage (Bergheim)
  • 1. November: Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpferinnen und -kämpfer, 13.45 Uhr auf dem Bergfriedhof
  • 9. November: Gedenken an die Novemberpogrome, 18 Uhr am Synagogenplatz (Altstadt) und 18 Uhr am Alten Rathaus (Rohrbach)
     

Regelmäßige Veranstaltungen

  • immer am 2. Dienstag im Monat: Treffen der Initiative Stolpersteine Heidelberg (Website / Instagram), 19 Uhr in der Volkshochschule (Bergheim)
  • immer am 2. Donnerstag im ungeraden Monat: offene Stammtische des Heidelberger Geschichtsvereins, 19 Uhr im „Zafferano“ (Poststr. 34, Bergheim).

"Ein Platz im Gedächtnis"

Szene aus dem Theaterstück
Szene aus dem Theaterstück (Foto: Susanne Reichardt)

Das Theater der Stadt Heidelberg hat in Kooperation mit der Kommunalen Behindertenbeauftragten an einem inklusiven Theaterprojekt zum Gedenken an die Heidelberger Opfer von "Euthanasie", Medizinverbrechen und Zwangssterilisationen an Menschen mit Behinderungen während der NS-Diktatur in Heidelberg gearbeitet."Ein Platz im Gedächtnis - Inklusives Projekt zu Gedenkkultur in Heidelberg" lautet der Projekttitel. Das Land Baden-Württemberg hat das Projekt im Rahmen des Förderprogramms "Impulse Inklusion" gefördert. Die ersten Aufführungen fanden Anfang Dezember 2025 statt.

Weitere Aufführungen im Juli

Nach der Wiederaufnahme am 17. Juli 2026, um 19:00 Uhr, ist »Ein Platz im Gedächtnis«  außerdem am 19. Juli 2026, um 17:00 Uhr, und am 20. Juli 2026, um 19:00 Uhr, im Interkulturellen Zentrum Heidelberg zu erleben. Das Interkulturelle Zentrum verwandelt sich für die Vorstellungen in ein »Amt für Erinnerungen«: Aktenstapel türmen sich im Raum, Besucher*innen ziehen bei Ankunft eine Nummer. Aus dieser Atmosphäre heraus, erzählt das Ensemble die Geschichte nicht über, sondern aus der Perspektive der Betroffenen. 

Tickets sind ab sofort im Vorverkauf beim Theater online erhältlich. Weitere Informationen sowie Karten auch an der Theaterkasse, Theaterstraße 10; telefonisch unter 06221  58 20 000 oder per E-Mail verfügbar.

1. Preis beim Theaterwettbewerb "andersartig gedenken on stage"

andersartig gedenken on stage ist ein bundesweiter Theaterwettbewerb vom Förderkreis Gedenkort T4 in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Der Wettbewerb lädt Schultheater und inklusive Erwachsenen-Theater ein, Theaterstücke zu Biografien von Opfern der NS-»Euthanasie«-Verbrechen zu erarbeiten und aufzuführen. andersartig gedenken on stage zeichnet Produktionen aus, die Gedenkkultur in neuen, künstlerischen und partizipativen Formen gestalten. Die Jury legte bei ihrer Entscheidung »besonderes Augenmerk auf die Idee und Gestaltung, auf den künstlerischen Anspruch, auf die Darstellung der historischen Fakten, insbesondere der Opferbiografien und auf den Inklusionsansatz«. Die Schirmherrschaft liegt bei Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Die Preisverleihung findet am 23. Juni 2026 um 18:00 Uhr im Pfefferberg Theater Berlin statt.

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