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Großwärmepumpen

Wichtiger Bestandteil der Wärmewende

Ein Baustein klimaneutraler Wärmeversorgung sind Großwärmepumpen, die für die Transformation zu einer vollständig „grünen“ Fernwärme benötigt werden. Hierbei beziehen Fluss- und Abwasserwärmepumpen einen Großteil der Energie zum Heizen aus der Umwelt. Um die kostenlose Umweltwärme nutzbar zu machen, benötigen Wärmepumpen nur rund ein Drittel der erzeugten Wärmemenge als Strom für den Antrieb der Wärmepumpe. Rund zwei Drittel der Wärme kommen aus dem Fluss bzw. aus dem Abwasser einer Kläranlage. Stammt der benötigte Strom aus erneuerbaren Energiequellen, ist die erzeugte Wärme klimaneutral.

Standortwahl in Heidelberg

Geplante Standorte der Fluss- und Abwasserwärmepumpe (Grafik: Stadt HD)

Die Stadt Heidelberg und die Stadtwerke Heidelberg haben den Einsatz einer Flusswärmepumpe an verschiedenen Neckarstandorten geprüft. Hierbei wurden viele Kriterien berücksichtigt: die Nähe zum Neckar, die Möglichkeit des Anschlusses an Fernwärme-Hauptleitungen, baulich-technische Anforderungen, der Platzbedarf für die Anlagentechnik, Auswirkungen auf die Schifffahrt, Hochwasserschutz und weitere wasserrechtliche Aspekte, Naturschutz, Nutzungskonkurrenzen, städtebauliche Aspekte und Auswirkungen auf den Straßenverkehr.

Die beste Eignung für eine Flusswärmepumpe hat die Fläche im südwestlichen Kleeblatt der Brückenauffahrt zur Ernst-Walz-Brücke. Zudem eignet sich der Bereich nördlich des Klärwerks Nord des Abwasserzweckverbands für eine Abwasserwärmepumpe.

Wichtige Schritte

  • 2024: Gemeinderat stimmt Machbarkeitsstudie zum Bau einer Flusswärmepumpe zu
  • 2025: Bewilligung von Bundesfördermitteln für die Stadtwerke Heidelberg, Start der Detailplanungen und Vorbereitung der Ausschreibungen
  • 2027: voraussichtlicher Beginn der Bauarbeiten
  • 2029: mögliche Fertigstellung
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