Wettbewerb "Die Welt hochwerfen"

Die prämierten Kurzgeschichten

Preisträgerinnen und Jury des Kurzgeschichtenwettbewerbs (Foto: Heidelberger Literaturscouts).

„Die Welt hochgeworfen“ haben 27 Schüler*innen aus 8 Heidelberger Schulen – sie nahmen am Schreibwettbewerb der Heidelberger Literaturscouts teil und reichten ihre Kurzgeschichten ein.


Die Gewinnerinnen sind:

1. Preis: „Zu schwer zum Werfen“ von Amira Ait Ouzrou

2. Preis: „Die Welt hochwerfen“ von Ellen Frank

3. Preis: „Zwei Zuhause sind kein Zuhause“ von Lea Pfisterer

Sonderpreis Grundschule: „Eine Welt, wo Wunder wahr werden“ von Dora Ronaszeki


Hier können die Gewinnertexte nachgelesen werden:

„Zu schwer zum Werfen“ von Amira Ait Ouzrou

Zu schwer zum Werfen
von Amira Ait Ouzrou

Die Welt war zu schwer geworden, um sie noch festzuhalten. Erik saß auf einer Bank, eine Bank, die normalerweise viel zu groß für ihn war. In seiner rechten Hand hielt er sein völlig verblasstes Notizbuch. Seine Finger strichen über die Zeilen von Hilde Domin, die er vor Jahren an den Rand geschrieben hatte: „Wer es könnte, die Welt hochwerfen, dass der Wind hindurchfährt.“
Eine leichte Windbrise streifte sein Gesicht. Damals hätte er vermutlich gelacht. „Die Welt hochwerfen“, er wiederholte die Worte langsam und nachdenklich. „Die Welt ist viel zu schwer zum Werfen, Mara“, hatte er damals gesagt.
Sie hatte ihn nur angesehen mit diesem Blick, einem, der tiefer als das Meer reichte. „Nur wenn du sie festhältst, Erik. Man muss sie loslassen, damit sie leicht wird.“
Jetzt, Monate nach ihrem Abschied, verstand er, oder zumindest glaubte er es zu verstehen. Loslassen, das klang so einfach. Aber jedes Mal, wenn er daran dachte, fühlte es sich an, als würde er sie ein zweites Mal verlieren.
Die Welt fühlte sich an wie ein Stein in seiner Brust, als hätte sie dort Wurzeln geschlagen. Er trug die Erinnerung an ihr helles, viel zu lautes Lachen, das selbst an schlechten Tagen Raum füllte, das Echo ihrer Schritte und den Staub ihrer ungelesenen Bücher wie eine Last mit sich, denn niemand ließ mehr die Tasse halb voll stehen, weil sie immer vergaß, sie auszutrinken.
Selbst das Licht wirkte gedämpft, als hätte jemand einen Schleier über die Welt gelegt. Erik stand auf und ging zum Flussufer, dorthin, wo der Wind stärker wehte.
Er schloss die Augen und stellte sich vor, wie er unter die Ränder seines eigenen Lebens griff, unter die Trauer, die Rechnungen, die Stille im Haus. Kein Geräusch mehr von umgeblätterten Seiten, kein leises Summen aus der Küche.
Er tat so, als könnte er dieses ganze massive Gebilde aus Schmerz und Alltag einfach packen. Zögernd hob er die Arme, als würde er tatsächlich etwas Schweres tragen. Einen Moment lang hielt er inne.
Dann, mit einer plötzlichen, fast verzweifelten Bewegung, schleuderte er die unsichtbare Last in den Himmel.
In diesem Moment frischte der Wind auf. Er wehte nicht nur durch die Baumkronen, er fegte auch durch Eriks Gedanken. Er blies den festsitzenden Staub von Erinnerungen fort.
Einen Herzschlag lang war die Welt kein festsitzender Fels mehr, sondern ein loses Geflecht aus Licht und Luft.
Er sah Mara nicht, aber spürte sie in der kalten Kühle auf der Haut. Der Wind trug das Schwere davon und ließ nur das Wesentliche zurück: die Liebe, die nicht wiegt, sondern trägt.

„Die Welt hochwerfen“ von Ellen Frank

Die Welt hochwerfen
von Ellen Frank

Mir gegenüber steht ein Mädchen.
Wir stehen im sonnenüberfluteten Treppenhaus und starren uns gegenseitig an.
Peinliche Stille.
Ich kenne das Mädchen. Es ist mit mir in der Theater-AG. Sie heißt… Luna? Lara?
Lena? Ich weiß es nicht.
Schließlich bricht sie das Schweigen: “Kommst du morgen auch zur
Theateraufführung?”
Eigentlich muss sie wissen, dass ich kommen werde. Frau Palatoffski lässt
niemanden zu Hause bleiben, außer man ist krank. Schwer krank. Was der Meinung
unserer Theaterlehrerin nach vermutlich so viel wie “mit Gehirnerschütterung,
gebrochenem Schlüsselbein und Krebs im Bett liegen” heißt.
Ich habe keine sonderliche Lust auf jegliche Art der Kommunikation, dennoch setze
ich langsam zu einer Antwort, bestehend aus einem zustimmenden Brummen, an.
Doch L…La… das Mädchen redet schon weiter.
“Ich bin schon so aufgeregt! Ich habe schon meine ganze Verwandtschaft gefragt, ob
sie kommt. Meine Tante kann zwar nicht kommen, sie wohnt zu weit weg, aber
meine Großeltern sind schon hier und-“
Sie bricht ab, verstummt. Vermutlich, weil sie meinen düsteren Gesichtsausdruck
bemerkt hat.
„Ähm…Kommt deine Familie auch?“ fragt sie leicht stockend.
„Mein Vater“ erwidere ich ausweichend.
-„Und deine Mutter?“
-„Hat viel zu tun.“
Das ist meine Standard-Antwort auf alle Fragen nach meiner Mutter. Sie hat viel zu
tun. Ist auf Geschäftsreise. Oder schlicht und einfach beschäftigt.
Alle tun dann so, als würden sie es verstehen. Sagen: “Ach ja, kenne ich, mein
Vater war letztens erst in Hongkong, ganz wichtiges Treffen für seine Arbeit.“
Und wenn ich weitergegangen bin, flüstern sie so etwas wie: „Also, meine Mutter
würde sich zu meinem Geburtstag auf jeden Fall freinehmen.“
Aber meine Mutter wird sich nicht freinehmen. Sie hat uns verlassen, vor drei
Jahren.
Manchmal würde ich gerne die Welt hochwerfen. So richtig hoch in die Luft, dass
man sie fast nicht mehr sehen kann. Und die Welt überschlägt sich und wird
ordentlich durchgerüttelt. Sie schlägt ein paar Purzelbäume und alles fliegt herum:
Bäume, Häuser, Menschen, aber auch Dinge, die man nicht sehen kann. Ich stelle
mir vor, dass dann alles Gute auf der Welt neu verteilt wird. Aber auch das Böse.
Arme, hungrige Kinder würden dann etwas zu essen und vor allem Freude
bekommen. Und die Superreichen, die sich gerade auf ihrer Yacht sonnen und für
die „Teilen“ oder „Spenden“ ein Fremdwort ist, würden gezwungen werden, endlich
mal etwas abzugeben. Und ich-
Aber die Welt fällt schon wieder runter. Es war nur ein kurzer Moment der
Schwerelosigkeit, der Gerechtigkeit. Vielleicht bleibt etwas davon bestehen, vielleicht
auch nicht.
Ich mache mich bereit, sie wieder aufzufangen. Sanft. Für einen kurzen Moment
überlege ich, sie einfach hart auf den Boden fallen zu lassen. Denn sie hat es
verdient. Die Welt ist ungerecht. Das Leben ist ungerecht.
Dennoch mache ich einen Schritt nach vorne und fange die Welt sicher in meinen
Armen auf. Es gibt auch so viel Gutes auf der Welt: Klimaschutz, Menschen, die sich
für das Wohl anderer Menschen einsetzen und Nachbarsmädchen, die stehen
bleiben und mit einem reden, obwohl sie einen nicht einmal wirklich kennen. Einfach
aus Nettigkeit.
Ich atme tief durch. Dann spreche ich aus, was wahr ist, was immer wahr sein wird
und es für mich dennoch drei ganze lange Jahre lang nicht war:
„Sie ist tot. Meine Mutter, meine ich.“
Mein Gegenüber starrt mich an. Ich bin mir sicher, dass sie einen dieser Sätze
bringen wird, die alle vor sich hinstammeln, bevor sie sich aus Verlegenheit schnell
verziehen. Doch sie sagt nur:
„Mein Vater auch. Aber wir leben noch und das müssen wir ausnutzen. Los, komm,
lass uns unseren Text für das Theaterstück noch mal üben!“
Sie zieht mich hinaus in den Hinterhof und ich lasse es bereitwillig mit mir
geschehen. Vielleicht wird das morgen doch gar nicht so schlecht. Und jetzt weiß ich
es auch wieder: Das Mädchen heißt Leila.

„Zwei Zuhause sind kein Zuhause“ von Lea Pfisterer

Zwei Zuhause sind kein Zuhause
von Lea Pfisterer

Der Moment, in dem ich meine Welt in die Luft geworfen habe, war eigentlich ein
ganz normaler Mittwoch. In der Schule sollten wir an diesem Tag über unsere Familie
erzählen. Die meisten haben einfach drauflos geredet: „Meine Eltern und ich waren
im Urlaub…“ oder „Am Wochenende haben wir zusammen gekocht…“. Ich war
irgendwann auch an der Reihe und habe vorne gestanden. Alle haben mich
angeschaut. „Meine Eltern sind getrennt“, habe ich gesagt. Mehr ist mir nicht
eingefallen. Meine Stimme klang irgendwie fremd. Ein paar haben einfach genickt,
als wäre das nichts Besonderes, und ich hab mich schnell wieder hingesetzt. Aber in
meinem Kopf ist dieser Satz die ganze Zeit geblieben.

Mittwochs gehe ich immer zu Papa. Das steht so im Kalender, den Mama an den
Kühlschrank gehängt hat. Da sind bunte Striche und kleine Notizen, alles ordentlich,
damit nichts durcheinanderkommt. Manchmal starre ich auf ihn, auch wenn ich
genau weiß, wann ich wo bin. Trotzdem fühlt es sich oft so an, als wäre mein Leben
in kleine Kästchen eingesperrt.

Heute war wieder so ein Tag. Nach der Schule bin ich langsam nach Hause
gelaufen. Die anderen sind lachend an mir vorbeigegangen, aber ich hatte keine Lust
zu reden. Mein Ranzen war schwer, aber nicht nur wegen den Büchern. Zu Hause
hat Mama wie immer gefragt: „Na, wie war’s?“ „Gut“, hab ich gesagt. Aber es war
nicht gut, es war einfach nur okay, und selbst das stimmt eigentlich nicht ganz.
Zuhause angekommen bin ich in mein Zimmer gegangen und habe meine Tasche für
Papa gepackt. Ein Pulli, meine Zahnbürste, ein Buch, das ich eh nicht weiterlese.
Alles wie immer. Immer die gleichen Sachen, immer die gleichen Bewegungen. Nur
ich hab mich diesmal nicht gleich angefühlt. Ich hab den Pulli genommen und ein
bisschen zu fest in die Tasche gestopft. Dann noch einen. Und noch etwas. Der
Reißverschluss hat sich gewehrt, aber ich hab einfach weitergezogen. Auf meinem
Bett lag mein Kuscheltier und hat mich angeschaut, als würde es fragen, wo es heute
hingehört. Ich habe es in die Hand genommen und leise gesagt: „Du kannst nicht
überall gleichzeitig sein.“ Dann hab ich gemerkt, dass ich das gar nicht zu dem
Kuscheltier gesagt habe, sondern zu mir.

In meinem Bauch hat sich alles zusammengezogen. So ein komisches Gefühl, als
würde innen drin alles durcheinanderfliegen. Ich war traurig, aber auch wütend. So
richtig wütend. Und müde. Müde davon, immer zu wechseln, immer stark zu sein und
immer so zu tun, als wäre alles ganz normal. Genau da hab ich beschlossen, meine
Welt in die Luft zu werfen. Nicht mit einer Explosion und nicht so, dass etwas
kaputtgeht, sondern so, dass endlich mal etwas anders wird.

Ich habe die Tasche zugemacht, aber diesmal nicht ordentlich. Der Reißverschluss
war halb offen und es war mir egal. Dann bin ich in die Küche gegangen. Mama
stand am Herd und hat etwas umgerührt. Es hat nach Essen gerochen, aber ich
hatte keinen Hunger. Sie hat mich kurz angeschaut und ich glaube, sie hat sofort
gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Und diesmal hab ich nicht gelogen. „Ich will das
nicht mehr“, hab ich gesagt. Erst leise, dann lauter. Mama hat die Tasse abgestellt
und gefragt: „Was meinst du?“ „Das alles!“, hab ich gesagt und mit den Händen in
der Luft herumgefuchtelt, weil ich nicht wusste, wie ich es sonst erklären soll. „Immer
hin und her! Immer so tun, als wäre es okay! Es ist nicht okay!“ Meine Stimme war
laut und plötzlich kamen mir die Tränen. „Ich habe das Gefühl, ich gehe kaputt“, habe
ich leiser gesagt. „Ich habe nicht ein Zuhause. Ich habe zwei, aber irgendwie auch
keins richtig.“ Da hat Mama mich ganz fest umarmt. „Das tut mir leid“, hat sie leise
gesagt. „Wirklich.“ Ich habe mein Gesicht in ihren Pulli gedrückt und geflüstert: „Ich
will nicht mehr so tun.“ Und sie hat gesagt: „Dann musst du das auch nicht mehr.“

Am Abend bei Papa war es zuerst komisch. Alles war wie immer. Er hat gelächelt,
gefragt, ob ich Hunger habe, und so getan, als wäre alles normal. Ich saß auf dem
Sofa und habe meine Hände angeschaut. Früher hätte ich einfach mitgemacht, aber
heute nicht. Ich habe mich an meinen Entschluss erinnert. An meine Welt. „Papa?“,
hab ich gesagt. „Ja?“ „Ich find das doof.“ Er hat mich überrascht angeschaut. „Was
denn?“ „Alles“, hab ich gesagt. „Dass du nicht mehr bei uns wohnst. Dass ich immer
wechseln muss. Dass ich nie weiß, wo ich richtig hingehöre.“ Es war kurz still. Ich
dachte schon, ich habe etwas Falsches gesagt, aber dann ist er zu mir gekommen
und hat sich neben mich gesetzt. „Ich find das auch doof“, hat er gesagt. „Sehr
sogar.“ Das hat mich überrascht. Wir haben dann lange geredet. Nicht perfekt, aber
ehrlich.

Später lag ich im Bett und habe an den Tag gedacht. Das Gefühl in meinem Bauch
war noch da, aber nicht mehr so schwer. Vielleicht ist das so, wenn man seine Welt
in die Luft wirft. Sie zerbricht nicht, aber alles fliegt durcheinander und landet anders
als vorher. Und vielleicht ist das gar nicht so schlecht.

„Eine Welt, wo Wunder wahr werden“ von Dora Ronaszeki

Eine Welt, wo Wunder wahr werden
von Dora Ronaszeki

Lisa war 10 Jahre alt. Sie liebte Fantasiegeschichten über alles. Manchmal spielte sie
sogar, dass sie die Welt mutig in die Luft schleuderte. Oft wurde sie deshalb genervt, zum
Beispiel wurde sie Träumerin genannt.

Heute Nacht geschah es: Als Lisa sich in die Decke kuschelte, fing ihr Bett an, sich zu
bewegen. Es flog geradewegs in den Nachthimmel. Lisa klammerte sich verzweifelt an ihr
Bett. Plötzlich war sie im Weltall, und im nächsten Moment war sie auf einem Planeten,
den sie nicht kannte, nicht einmal aus der Ferne.

Ein riesiges Gebäude ragte aus den riesigen Bäumen, die ungewöhnlich groß waren. Ihr
Bett landete auf einer Wiese. Lisa ging geradewegs zu diesem Gebäude.

„Wow!“, sagte sie.

Im Gebäude war echt vieles los. Plötzlich schallte es aus den Lautsprechern: „Achtung,
Achtung! Neue im Anmarsch!“

Alle richteten den Blick auf Lisa.

„H…hallo!“, stammelte sie. Lisa versuchte, ihr schönstes Lächeln aufzusetzen.

„Ich muss los!“, sagte Lisa noch schnell und wollte losrennen, doch eine sanfte Hand hielt
sie fest. Lisa drehte sich um, und eine junge Frau stand hinter ihr.

„Hallo!“, sagte sie mit sanfter Stimme.

„Hallo!“, sagte auch Lisa.

Die nette Frau stellte sich vor: „Ich bin Lisa.“

In Sekundenschnelle rasten durch Lisas Kopf Gedanken: „Wieso heißt sie auch Lisa?
Wieso sehen sie so aus wie ganz normale Menschen? Und wieso sind sie so nett?“

Lisa war vor Staunen wie betäubt.

„Hallo? Alles in Ordnung?“, sagte Groß-Lisa.

„Oh, ja, alles in Ordnung“, sagte Lisa.

Die zwei sahen sich kurz in die Augen, doch das war nur sehr kurz, und Groß-Lisa fing an
zu erzählen:

„Also, du bist hier auf dem Planeten der Superhelden. Er heißt Superius.“

Lisa schaute sich kurz um und sagte: „Nö! Sieht kein bisschen so aus.“

„Doch, doch“, sagte Groß-Lisa. „Schau mal!“

Sie sprang auf einen Tisch und sprang in die Luft, doch sie landete nicht – sie flog einmal
quer durch den Raum und landete dann wieder.

„Wow!“, staunte Lisa.

Sie nutzte den perfekten Zeitpunkt und fragte Groß-Lisa: „Weißt du, warum ich hier bin?“

„Ja!“, antwortete Groß-Lisa. „Du hast Probleme in der normalen Welt. Da möchtest du am
liebsten die Welt mutig in die Luft schleudern, um sie neu zu ordnen.“

„Wow! Und das wusstest du einfach so?“, fragte Lisa.

„Ja. Ich weiß alles einfach so!“, antwortete Groß-Lisa.

Am Abend trafen sie sich wieder. Mit einem perfekten Blick auf die Erde nahmen sie Platz.

„Und ich kann dir helfen“, murmelte Groß-Lisa.

„Ach echt?“, fragte Lisa.

„Ja!“, sagte Groß-Lisa. „Klar kann ich das!“

Sie wirbelte mit der Hand umher, und die Erde wurde in die Luft geschleudert. Lisa war
fassungslos.

„Aber jetzt musst du gehen“, sagte Groß-Lisa.

Lisa nickte und ging auf ihr Bett zu. Sie setzte sich darauf und verschwand wieder zur
Erde.

Am nächsten Morgen stand Lisa auf. Alles war normal, doch in der Schule waren alle
ungewöhnlich nett zu ihr. Sie wurde sogar von Bella gefragt, ob sie mitspielen möchte.


Die vier Autorinnen lasen ihre Texte im Rahmen der Preisverleihung am Samstag, dem 14. Juli 2026 bei Schmitt & Hahn – Libresso in der Brückenstraße 4 in Heidelberg vor Die Jury der Heidelberger Literaturscouts führte durch den Nachmittag.

Die Heidelberger Literaturscouts danken Schmitt & Hahn sowie dem Carlsen Verlag für die Bereitstellung der Preise.

Infos zur Ausschreibung (BEENDET!)

Wie sieht eine Welt aus, die man mutig in die Luft schleudert? Und warum würde man das tun? Um sie neu zu ordnen, um sie loszuwerden? Welche Geschichte rüttelt dieses Zitat in Dir wach?

Egal, ob realistisch, fantastisch, poetisch oder humorvoll: Wir suchen Deine Kurzgeschichte.

Wer kann teilnehmen?

Alle Heidelberger Schüler:innen aller Schularten.

Was sind die Vorgaben?

  • Länge: maximal 2 Seiten (Schrift: Arial, Schriftgröße: 12, Zeilenabstand 1,5)
  • Einsendeschluss: 30. April 2026
  • Anmeldebogen und Kurzgeschichte per E-Mail schicken an: heidelberger_literaturscouts@gmx.de

Hier den ANMELDEBOGEN HERUNTERLADEN (93 KB).

Die Jury besteht aus Teilnehmenden der Heidelberger Literaturscouts und gibt ihre Entscheidung bis zum 11. Juli 2026 bekannt.
Prämiert werden die ersten drei Plätze.

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