Haushaltsplanentwurf 2015/16

Kinder, Jugend und Familie

Heidelberg ist eine familienfreundliche Stadt. Hier finden Familien Angebote, die bundesweit nach- weislich zu den besten zählen. Für Kinder und Jugendliche investiert die Stadt Heidelberg im Jahr 2015 rund 89 Millionen EUR und im Jahr 2016 rund 93 Millionen EUR. Das entspricht 17 Prozent des Haushalts.

Kinder beim Baumklettern (Foto: Christopher Jelen)

Traumquote bei der Kinderbetreuung

Mehr als 40 Träger bieten in über 120 Kindertageseinrichtungen rund 5.800 Betreuungsplätze für Kinder von 0 bis 6 Jahren an. Das Deutsche Jugendinstitut attestierte Heidelberg eine „Traumquote bei der Kinderbetreuung“. Mit einer Versorgungsquote von rund 52 Prozent liegt Heidelberg im Bereich der Betreuungsplätze für unter Dreijährige an der Spitze der Kommunen in den westlichen Bundesländern.

Bei der Betreuung der Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt hat die Stadt seit vielen Jahren eine hundertprozentige Versorgung erreicht. Und weil die Zahl der Kinder in Heidelberg weiter wächst, baut die Stadt Betreuungsplätze kontinuierlich aus: In den Jahren 2015 und 2016 sind jeweils weitere 125 Plätze vorgesehen. Mehr als 75 Millionen EUR wendet Heidelberg im Doppelhaushalt 2015/2016 alleine für die Kinderbetreuung auf.

Um den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen stärker voranzutreiben, unterstützt die Stadt freie Träger mit Baukostenzuschüssen für Kindertagesstätten. Das sind im Doppelhaushalt 2015/2016 5,75 Millionen EUR. Insbesondere in Heidelbergs jüngstem Stadtteil Bahnstadt wird das Betreuungsangebot ausgebaut.

Erhöht hat sich nicht nur die Zahl der Krippen- und Kindergartenplätze. Auch der Betreuungsumfang wurde sukzessive ausgebaut. Mehr als zwei Drittel der an- gebotenen Plätze sind Ganztagsplätze.

Heidelbergs Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren im Vergleich zu anderen Städten Baden-Württembergs zum Stichtag 01.März 2014 (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)
Heidelbergs Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren im Vergleich zu anderen Städten Baden-Württembergs zum Stichtag 01.März 2014

Ganztagsangebote an der Schule ​

Auch Grundschulkinder sind in Heidelberg sehr gut betreut: Außerhalb der regulären Schulzeit nehmen mehr als 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler Betreuungsangebote wahr, Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung inklusive. Mittlerweile gibt es in allen Stadtteilen ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot bis 17.00 Uhr. Die Bahnstadt-Grundschule ist seit September 2014 als erste Ganztagsgrundschule nach dem neuen Landesmodell am Start. Insgesamt gibt es damit in Heidelberg drei öffentliche Ganztagsrundschulen. Im Doppelhaushalt 2015/2016 stellt die Stadt 2,7 Millionen EUR dafür bereit.

Attraktives Ferienprogramm

Das ganzjährige Ferienprogramm mit seinen weit über 300 flexiblen Halbtags-, Ganztags- oder Mehrtagesangeboten bietet Kindern und Jugendlichen erlebnis- reiche Ferien und unterstützt Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das findet auch andernorts Beachtung: Die bundesweite Initiative „Neue Zeiten für Familien“ hat Heidelberg 2014 als „Best-Practice- Beispiel“ in Sachen Ferienbetreuung gelobt.

Zusätzlich gibt es ein Ferienbetreuungsangebot im Auftrag der Stadt durch den Verein päd-aktiv e.V. für Kinder der öffentlichen Grund- und Ganztagsschulen, das wochenweise in zwei Zeitmodulen buchbar ist.

Freizeit gestalten: Kinder- und Jugendtreffs​

In fast jedem Stadtteil gibt es mindestens einen offenen Kinder- und Jugendtreff. Das Haus der Jugend, ein stadtteilübergreifendes Angebot in städtischer Trägerschaft, ist eine der größten Freizeiteinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien in der gesamten Metropolregion. In den Jahren 2015/2016 bezuschusst die Stadt Kinder- und Jugendtreffs freier Träger mit insgesamt 4 Millionen EUR.

Heidelberg-Pass bietet Vergünstigungen​

Familien mit geringem Einkommen bekommen mit dem Heidelberg-Pass und dem Heidelberg-Pass+ zahlreiche Vergünstigungen – vom kostenlosen Mittagessen für Kinder in allen Kindertagesstätten bis hin zum freien Eintritt im Zoo. Fast 7.500 Menschen profitieren hiervon.

Familien fördern und unterstützen​

Die Stadt fördert Kinder so früh wie möglich. Hierzu gehören die Sprachförderung in Kindertagesstätten und Schulen ebenso wie die kostenfreie Beratung für Eltern in Erziehungsfragen. Beide Leistungen bietet Heidelberg flächendeckend im Stadtgebiet an – ein Engagement, das bundesweit nur wenige andere Städte unternehmen.

Schon gewusst?

52 Prozent 1. beträgt die Versorgungsquote bei der Betreuung der unter Dreijährigen (Kindergartenjahr 2014/2015)
Fast 7.500  2. Menschen nutzen den Heidelberg-Pass und den Heidelberg- Pass+
17 Prozent 3. ihres Gesamthaushalts investiert die Stadt für Kinder und Jugendliche
300 4. flexible Ferienangebote  hält das Heidelberger Ferienprogramm bereit

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