Kommunale Antidiskriminierungsstelle
Gemeinsam gleichberechtigt
Heidelberg setzt sich als internationale, weltoffene und vielfältige Stadt dafür ein, dass sich alle Menschen willkommen fühlen und ihre Lebensentwürfe frei gestalten können. Dazu gehören gleiche Chancen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität sowie von rassistischen oder antisemitischen Zuschreibungen.
Gleichbehandlung ist die Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander in unserer Stadt. Sie ist ein grundlegendes Recht aller Menschen und in unserer Verfassung verankert. Wo dieses Recht verletzt wird, beginnt Diskriminierung – oft mitten im Alltag, etwa im Arbeitsleben, bei der Wohnungssuche, im Kontakt mit Institutionen oder im öffentlichen Raum.
Diskriminierung kann Menschen belasten, verunsichern und ihre gesellschaftliche Teilhabe erschweren. Sie beeinträchtigt das Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit und wirkt sich damit auch auf das Zusammenleben in unserer Stadt aus.
Seit 2006 schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Deutschland vor Benachteiligungen. Die kommunale Antidiskriminierungsstelle Heidelberg trägt dazu bei, dass dieser Schutz auch vor Ort wirksam wird: Sie informiert, berät und unterstützt bei Diskriminierung sowie bei Fragen zur Gleichbehandlung.
Unser Ziel ist ein Heidelberg, in dem alle Menschen gleichberechtigt und frei von Diskriminierung leben können.