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Tobias Schäfer (Foto: Stadt Heidelberg)
Tobias Schäfer
Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung
Gaisbergstraße 7 - 9
69115 Heidelberg

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Alle Ziele Cluster 2:

Ziel 2.1. Natur- und Lebensräume im Flächenverbund entwickeln

SDG Ziel 2.1
  • Schutzgebiete und geschützte Biotope, Freiflächen mit Bedeutung für die Biodiversität sowie Biotopverbundplanungen zu einem zusammenhängenden, dauerhaften Flächenverbund entwickeln, in dem Landwirtschaft, Forst und Freizeitaktivitäten im Einklang mit dem Umwelt- und Naturschutz stehen
  • Einheitliche Raumkulisse: Biotopverbund, Kulturlandschaft, STEK  und MRO synchronisieren und auf dieser Basis eine Anpassung des FNP und des Landschaftsplanes beim Nachbarschaftsverband anstoßen 
  • Flächen vernetzen, Verbindungen herstellen; Barrieren abbauen 
  • Schutz der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität bei gleichzeitiger Anpassung an den Klimawandel 
  • Ausgleichsmaßnahmen auf diesen Flächenverbund konzentrieren
  • Naturerlebnis mit naturverträglicher Nutzung
  • Neckarufer als Außenbereich von weiterer Bebauung freihalten
Illustration Ziel 2.1

Ziel 2.2. Naturerlebnis, Naherholung und Begegnung – grünen Gürtel mit Grünzügen in die Stadt entwickeln

SDG Ziel 2.2
  • Moderne Kulturlandschaft: Erlebnis, Erholung, Naturschutz und Produktion im Freiraum verbinden
  • Grüner Gürtel um Heidelberg und Eppelheim mit Grünzügen, die radial von der Landschaft in die Stadt führen 
  • Wegenetz optimieren: Fokussieren, reduzieren und Doppelstrukturen zurückbauen – wo möglich und sinnvoll, Versiegelung reduzieren, Zäsuren überwinden
  • Orte für Begegnungen, soziale und gesellschaftliche Teilhabe integrieren, Vielfalt an Angeboten schaffen, Ausstattung ausbauen: Ruhe und Naturerholung, Gesundheitsförderung und Sport, Kultur und lebenslanges Lernen, Kinder- und Jugendorte, Erlebnis von Landwirtschaft, Erfahrungsorte im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Forst und Energieproduktion
  • Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit verbessern
  • Klein- und Gemeinschaftsgärten/Urban Gardening im Übergang der Siedlungsflächen in die offene Landschaft ermöglichen, landschaftsangepasste extensive Bewirtschaftung als Voraussetzung
  • Erreichbarkeit von Naherholung verbessern (ÖPNV-Anbindung) 
  • Inklusive Naturerlebnisangebote wie beispielsweise Wanderwege ausweiten
  • Aufgreifen historischer Achsen und Aussichtspunkte
  • Blickachsen, Wege und Zugänge zwischen Stadt und Naturumgebung schaffen und beleben, um die bewusste Verortung der eigenen Person in der Stadt und der Stadt in der Landschaft zu erweitern 
  • Schaffung einer überörtlichen Struktur für Entwicklung und Betrieb des grünen Gürtels mit Grünzügen in die Stadt
  • Stadtstraßen begrünen und in Freiraumsystem integrieren 
  • Konzept und Prozessstruktur für Landwirtschaftspark (und insbesondere Airfield) weiterentwickeln und umsetzen
Illustration Ziel 2.2

Ziel 2.3. Lokale und nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung stärken

SDG Ziel 2.3
  • Versorgungsanteil aus lokaler und regionaler Landwirtschaft steigern (Märkte, Direktvermarktung und kurze Wege, Dialog mit Verbraucherinnen und Verbrauchern), lokale und regionale Wertschöpfungsketten und lokale Konsumangebote stärken, globale Abhängigkeiten reduzieren
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung aufbauen
  • Erhalt der landwirtschaftlichen Betriebe
  • Erhalt wertvoller Böden und ihrer Funktionen, Schutz vor Erosion, nachhaltige Bewirtschaftung, Schadstoffbelastungen reduzieren, Wasser sparsam einsetzen
  • Umstieg auf nachhaltige, CO2-neutrale und klimaangepasste Landwirtschaft und Ernährung fördern, Stärkung der ökologischen Landwirtschaft
  • Synergien zwischen Landwirtschaft und Energieversorgung fördern (z. B. Solarenergienutzung auf Hallendächern, Agri-PV)
  • Ökologisch wertvolle und vernetzte Agrarökosysteme (z. B. auch durch Vertragsnaturschutz im Rahmen der Biotop vernetzung) schaffen und fördern (z. B. Blühwiesen, Randstreifen, mehr Ackerwildkräuter)
  • Historische Höfe und ihre Umgebung schützen und entwickeln
  • Kooperative Modelle wie solidarische Landwirtschaft, Mikro- oder urbane Landwirtschaft stärken
Illustration Ziel 2.3

Ziel 2.4. Nachhaltige Energieproduktion steigern und in die Landschaft integrieren

SDG Ziel 2.4
  • Regional bilanzielle Autarkie und klimaneutrale Strom- und Wärmeversorgung bis zum Jahr 2040 setzt zusätzliche Flächen für Energieproduktion und Netzinfrastruktur im Freiraum voraus
  • Windenergieproduktion im Wald ermöglichen, Eingriffe in  Natur- und Artenschutz minimieren
  • Ausbau von Photovoltaikanlagen an Gebäuden, Schallschutzwänden, bestehender Infrastruktur (Autobahnen, Bahnlinien) sowie entlang von Trassen 
  • Keine großflächigen Photovoltaikanlagen außerhalb der im Regional-plan ausgewiesenen Flächen 
  • Gebäude für Flusswärmenutzung und Geothermie sollen  land schaftlich und städtebaulich gut eingebunden werden
  • Trassen sollen in der Region gebündelt und wertvolle Landschaften freigehalten werden
  • Die nachhaltige Energieproduktion soll gemeinsam mit  Nachbarschaftsverband und Region ausgebaut werden
  • Außenbereich möglichst freihalten: Neue Infrastrukturen, wenn möglich im Innenbereich platzieren 
  • Sensibilisierung der Bevölkerung durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung
Illustration Ziel 2.4

Ziel 2.5. Berghänge, Rheinebene, Neckar – Einmaliges Heidelberger Landschaftsbild erhalten

SDG Ziel 2.5
  • Aussichtspunkte und besondere räumliche und atmosphärische Orte (Wald, Hänge, Neckartal, Rheinebene) sollen gepflegt und für die Naherholung ausgebaut werden
  • Das Verständnis von Landschaft ist eine moderne Kulturlandschaft und umfasst und integriert auch moderne Nutzungen, wie z. B. Laufstrecken und Radwege, Treffpunkte und Erlebnisorte, moderne Nutzungen werden landschaftsverträglich integriert
  • Erneuerbare Energieproduktion und Klimaanpassung sollen die historischen Landschaftsbezüge und die Einmaligkeit des Landschaftsbildes würdigen
  • Wandel zur klimagerechten Land- und Fortwirtschaft umsetzen
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung, naturverträgliche Kunst und Kunstproduktion, sollen den Bezug zum Freiraum für die Bevölkerung herstellen
  • Stadt/Landschaftsgrenzen, Säume und Übergänge (insbesondere an den Hängen) sind wichtige und erhaltenswerte Charakterzüge von  Heidelberg
  • Die Neckarufer prägen den Freiraum und sollen noch stärker Aufenthaltsorte im Einklang mit dem Naturschutz sein
  • Siedlungsränder qualifizieren als klare Grenze der Siedlung und  Einladung in die Landschaft zugleich (Promenade in der Bahnstadt als positives Beispiel) 
  • Projekte im Außenbereich gestalterisch stärker qualifizieren
Illustration Ziel 2.5

Ziel 2.6. Nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes stärken

SDG Ziel 2.6
  • Multifunktionale Forstwirtschaft: Berücksichtigung der Nutz-,  Schutz- und Erholungsfunktion
  • Naturerlebnis im Wald an Erholungsschwerpunkten fördern
  • Stärkung der Waldpädagogik im stadtnahen Wald
  • Bewirtschaftung nach den Kriterien einer naturnahen Waldwirtschaft
  • Bedeutung des Heidelberger Waldes als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz erhalten und fördern
  • Natur- und Artenschutzfunktion sichern 
Illustration Ziel 2.6
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