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Pressemitteilungen

Gruppenfoto vor den neuen Wohnungen mit Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuc
Durch die umfassende Sanierung des Gebäudes in der Ingrimstraße in der Altstadt wurden sechs Wohnungen für Menschen ab 60 Jahren geschaffen. Im Innenhof des sanierten Ensembles gaben (von links) Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck einen Überblick über die Modernisierung. (Foto: Phillip Rothe)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Altstadt: Stadt schafft neuen Wohnraum dank einer Nachlassverfügung

Für das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus in der Ingrimstraße 14 in der Heidelberger Altstadt bricht ein neues Kapitel an. Die Stadt hat das rund 250 Jahre alte Gebäude, das sie im Jahr 1979 erworben hatte, seit Februar 2024 umfassend saniert und umgebaut. Möglich wurde dies dank einer privaten Nachlassverfügung eines Ehepaares, das in der Ingrimstraße 14 bis zu seinem Lebensende im Zuge eines Nießbrauchrechts gewohnt hatte. Ihr Erbe von rund einer Million Euro vermachten sie der Stadtverwaltung mit der Auflage, ihr früheres Heim in Wohnungen umzubauen, in denen mindestens eine Person über 60 Jahren lebt und deren Haushaltseinkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Die Stadt nahm das Erbe an und verpflichtete sich damit, die Vorgaben umzusetzen. Sechs sanierte Wohnungen, die ab dem Frühjahr 2027 bezogen werden, sind in Kürze fertiggestellt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 20. Oktober 2026

Heidelberg liest Bremen – Teil 3: Begegnung der deutschen UNESCO-Literaturstädte

Der Brückenschlag zwischen den beiden deutschsprachigen UNESCO Cities of Literature Bremen – 2023 ins Netzwerk der UNESCO Creative Cities aufgenommen – und Heidelberg geht mit einer Begegnung der Illustratorin Stella Dreis und des Autors Samuel Hamen (beide aus Heidelberg) mit der Autorin Donka Dimova und dem Comic-Künstler und Illustrator Jeff Hemmer (beide aus Bremen) am Samstag, 24. Oktober 2026, um 17 Uhr im Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße/Ecke Kettengasse, in die dritte Runde: Samuel Hamen („Quallen“, Verlag Matthes & Seitz Berlin, 2022) spricht mit Donka Dimova über deren Gedichtband „Mehrfamilienhaus ohne Aussicht“ (KLAK Verlag, 2025), über das Schreiben zwischen den Sprachen und über (Genre-)Grenzen hinweg. Stella Dreis, 2026 für den renommierten Astrid Lindgren Memorial Award (ALMA) nominiert, stellt mit Jeff Hemmer einen Comic-Künstler und Kollegen vor, der das Genre „Comic-Art“ mit politischer und kultureller Bildung verbindet. Der Eintritt ist frei. Der Abend bietet somit Einblick in die literarische Szene beider UNESCO-Literaturstädte und geht vielfältigen Bezügen zwischen unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten nach. Die Begegnung ist eine Kooperationsveranstaltung der Kulturverwaltungen der beiden Städte in Zusammenarbeit mit dem Bremer Literaturhaus und dem Literaturherbst Heidelberg.
Foto bei einem Fest in der Kirche, mit bunten Lichtern und tanzenden Menschen
Wie können kirchliche Gebäude Orte der Begegnung und des Miteinanders bleiben – vielleicht in einer ganz neuen Form? Mit dieser Frage befasst sich der sechste Dialog zur Stadtentwicklung am Dienstag, 3. November 2026, 17 bis 19 Uhr, im Eugen-Biser-Saal im Haus der Begegnung, Merianstraße 1. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Kirchliche Räume im Wandel – Stadt lädt zur Diskussion ein

Kirchen und Gemeindehäuser sind weit mehr als Gebäude. Sie bieten Raum für Begegnung, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement und prägen das Leben in vielen Stadtteilen. Doch sinkende Mitgliederzahlen, veränderte Bedürfnisse und steigende Unterhalts- und Sanierungskosten stellen die Kirchen vor große Herausforderungen. Wie können diese Räume künftig genutzt werden? Was passiert, wenn Gebäude ihre bisherige Funktion verlieren? Und welche neuen Möglichkeiten entstehen daraus für Stadtteile?
Foto bei Verpflanzung von Bäumen am Mary-Somerville-Platz
Am Mary-Somerville-Platz wurden in den vergangenen Wochen 30 klimaangepasste Bäume gepflanzt. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Heidelberg Innovation Park (hip): Freianlagen nehmen Gestalt an

Die Arbeiten an den neuen Grün- und Freiflächen im Heidelberg Innovation Park (hip) schreiten voran. Ein wichtiger Schritt wird derzeit am zentralen Mary-Somerville-Platz umgesetzt: Dort wurden in den vergangenen Wochen insgesamt 30 Bäume gepflanzt. Zum Einsatz kommen Europäischer Zürgelbaum, Zerr-Eiche, Japanischer Schnurbaum und Zelkove – diese Arten sind besonders hitze- und trockenheitsresistent und damit für die durch den Klimawandel geänderten Umweltbedingungen geeignet. Die Stadt Heidelberg hat für den Mary-Somerville-Platz große Bäume ausgewählt: Sie sind bei der Pflanzung etwa vier bis fünf Meter hoch und haben einen Stammumfang von 30 bis 45 Zentimetern. Dadurch sollen die Bäume möglichst schnell Schatten spenden und zur Aufenthaltsqualität auf dem Platz beitragen.
Bild von Übergabe der Prioritätenliste für jugendrelevante Themen für den städtischen Doppelhaushalt 2027/28. zwischen Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte mit Oberbürgermeister Eckart Würzner
Die Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte übergaben Oberbürgermeister Eckart Würzner ihre Prioritätenliste für jugendrelevante Themen für den städtischen Doppelhaushalt 2027/28.
Meldung vom 19. Oktober 2026

Jugendgemeinderat setzt auf Mitsprache und Dialog

Mit neuen Beteiligungsformaten, politischen Diskussionen und eigenen Projekten hat der Heidelberger Jugendgemeinderat (JGR) im vergangenen Jahr die Mitsprache junger Menschen in Heidelberg gestärkt. Bei der gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeinderat am 15. Oktober 2026 zogen JGR-Vorsitzender Michael Steinke und seine Stellvertreter Kanwar Rath und Rafael Sison Bilanz und stellten aktuelle Projekte sowie die Prioritätenliste des JGR für jugendrelevante Themen für den städtischen Doppelhaushalt 2027/28 vor.  
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 19. Oktober 2026

Baubericht 2025: Heidelberger Wohnungsmarkt verbucht Plus von 662 Wohnungen

Der Wohnungsmarkt in Heidelberg verbucht einen großen Zuwachs: Im Jahr 2025 wurden 662 neue Wohnungen im Stadtgebiet geschaffen. Das ist ein deutliches Plus von 91 Wohnungen gegenüber 2024 und 270 Wohnungen mehr als 2023. Insgesamt wurden 594 Wohnungen neu gebaut, weitere 76 Wohnungen entstanden durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Zum Jahresende 2025 gab es in Heidelberg insgesamt 80.989 Wohnungen. Das belegt der neue Bautätigkeitsbericht 2025, erstellt von der kommunalen Statistikstelle der Stadt Heidelberg.   „Der neue Bautätigkeitsbericht zeigt: In Heidelberg nimmt der Wohnungsbau wieder Fahrt auf. Mit 662 zusätzlichen Wohnungen liegt das Ergebnis deutlich über dem Vorjahr – dank unserer Konversionsflächen und zunehmend anderer Areale im Stadtgebiet. Wir müssen vorhandene Flächen klug nutzen und dabei unterschiedliche Wohnungsbau-Formen ermöglichen – von der Entwicklung großer Quartiere bis zur Schließung von Baulücken. Ein Beispiel: Derzeit werden rund 800 Wohnungen auf dem früheren Gelände der Heidelberger Druckmaschinen AG und der Stadtwerke nahe dem Hauptbahnhof gebaut“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck.   Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Baubericht 2025:
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 19. Oktober 2026

Gemeinderat stimmt für Fortschreibung des Wohnungsentwicklungsprogramms

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 15. Oktober 2026 der Fortschreibung des Wohnentwicklungsprogramms mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Stadt Heidelberg schreibt das Wohnungsentwicklungsprogramm (WEP) angesichts der angespannten Haushaltslage mit überarbeiteten Förderbausteinen fort. Die Programme „Barrierefreie Lebenslaufwohnungen“, „Barrierefreiheit für öffentlich zugängliche Gebäude“, „Förderung für bezahlbaren Mietwohnraum“ sowie „Stadtbildpflege und Denkmalschutz“ werden dafür angepasst.   Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und neu zu schaffen sowie Wohnungen und öffentlich zugängliche Gebäude barriereärmer zu gestalten. Dafür werden die Förderbedingungen in mehreren Bereichen geändert: Um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Bestand zu stärken und Barrieren im Wohn- und Lebensfeld auszubauen, wurden die Fördersummen erhöht. Das Mietzuschussprogramm soll gemeinsam mit Heidelberger Wohnungsbaugesellschaften angeboten werden. Hier gab es Anpassungen hinsichtlich der förderfähigen Miete. Im Förderprogramm „Stadtbildpflege- und Denkmalschutz“ wurden keine Änderungen vorgenommen.   Drei bisherige Förderangebote entfallen: „Die Heidelberger Schlossprämie“, „Wohnraum für Transferleistungsempfangende“ sowie „Schaffung und Erwerb von eigenem Wohnraum“ werden nicht weitergeführt.   Ab dem 1. November 2026 können wieder Anträge in den Programmen „Barrierefreie Lebenslaufwohnungen“ und „Barrierefreiheit für öffentlich zugängliche Gebäude“ gestellt werden. Die Antragstellung ist zunächst bis zum 31. Dezember 2026 möglich. Über eine Fortführung des Programms und den Beginn der anderen Förderbausteine im kommenden Jahr wird nach Abschluss der Haushaltsberatungen entschieden.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 19. Oktober 2026

Gemeinderat beschließt aktualisierten Hitzeaktionsplan für Heidelberg

Die Stadt Heidelberg entwickelt ihren Schutz vor den Folgen zunehmender Hitze weiter. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 15. Oktober 2026 einstimmig die Aktualisierung des Hitzeaktionsplans (HAP) beschlossen und der Verwaltung zusätzliche Aufträge für den weiteren Hitzeschutz erteilt. Der Plan ist Bestandteil der Klimaanpassungsstrategie der Stadt Heidelberg. Die Stadt strebt an, diese bis Ende 2027 umfassend zu aktualisieren. Der Hitzeaktionsplan bündelt bereits bestehende Angebote und Maßnahmen und zeigt auf, wie der Schutz der Bevölkerung vor hohen Temperaturen weiter verbessert werden soll. Die Finanzierung der zusätzlichen Maßnahmen muss noch gesondert beschlossen werden.   Schon heute stehen Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Angebote zum Schutz vor hohen Temperaturen zur Verfügung. Dazu gehören die „Kühle Karte“ mit Trinkwasserstellen und kühlen Aufenthaltsorten, der Klima-Kompass mit aktuellen Wetter- und Umweltdaten sowie Informationen und Verhaltenstipps unter www.heidelberg.de/hitze . Zudem gibt es im Stadtgebiet mehrere öffentliche Trinkwasserbrunnen und Refill-Stationen, an denen mitgebrachte Flaschen kostenlos aufgefüllt werden können. Im September 2026 wurde auch der historische Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz in der Altstadt für die Trinkwassernutzung freigegeben und steht ab der Saison 2027 der Öffentlichkeit zur Verfügung.   Mit dem seit 2023 laufenden OASIS-Programm setzt die Stadt darüber hinaus Maßnahmen zur Begrünung, Entsiegelung und Verschattung öffentlicher Räume um. Auch der Hitzeschutz in Kindertagesstätten wird verbessert. Der aktualisierte Hitzeaktionsplan baut auf diesen Angeboten auf und sieht weitere Maßnahmen vor, darunter einen Hitzenotfallplan für akute, länger anhaltende Hitzeperioden.
Bild während einer Aufführung der Jugentlichen
Auf der großen Stadthallen-Bühne zurück: Der Jugendtanztag findet am 5. Dezember 2026 statt. Der Ticketverkauf hat begonnen.
Meldung vom 19. Oktober 2026

Jugendtanztag kehrt in die Stadthalle zurück

Nach der Sanierung der Heidelberger Stadthalle kehrt der Heidelberger Jugendtanztag an seinen Ursprungsort zurück: Am Samstag, 5. Dezember 2026, präsentieren mehr als 600 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beim 38. Heidelberger Jugendtanztag ihr Können. Das Haus der Jugend Heidelberg veranstaltet das traditionsreiche Tanzevent gemeinsam mit dem Stadtjugendring Heidelberg. Ab sofort läuft der Online-Ticket-Verkauf. Von Kindertanz über Contemporary und Jazz bis hin zu Hip-Hop und Breaking erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Neu ist in diesem Jahr die Übersetzung des Kinderstücks in Deutsche Gebärdensprache. Damit können noch mehr Menschen am Bühnenerlebnis teilhaben.   „Der Jugendtanztag zeigt seit Jahrzehnten, wie kreativ, engagiert und vielfältig junge Menschen in Heidelberg sind. Dass die Veranstaltung nach der Sanierung wieder in die Stadthalle zurückkehrt, verleiht diesem besonderen Tag zusätzliche Strahlkraft“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.   Der diesjährige Jugendtanztag steht zugleich im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Vor 38 Jahren wurde die Veranstaltung von Uschy Szott ins Leben gerufen und gemeinsam mit dem Haus der Jugend und dem Stadtjugendring zu einer festen Größe der Heidelberger Jugendkultur entwickelt. Da sie Anfang 2027 in den Ruhestand tritt, würdigen die Veranstalter ihr langjähriges Engagement für die Tanzförderung in Heidelberg.   „Der Jugendtanztag bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Talente vor großem Publikum zu präsentieren und Gemeinschaft zu erleben. Die Rückkehr in die Stadthalle und die inklusive Ausrichtung machen die diesjährige Ausgabe zu etwas ganz Besonderem“, sagt Miriam Okos, Leiterin des Hauses der Jugend Heidelberg.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 19. Oktober 2026

Oberbürgermeister Würzner als Vorsitzender des UN Forum of Mayors wiedergewählt

Der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner ist beim sechsten Treffen des UN Forum of Mayors am 12. und 13. Oktober 2026 in Genf in der Schweiz zum Vorsitzenden des Forums wiedergewählt worden. Damit übernimmt er auch im kommenden Jahr eine zentrale Rolle bei der internationalen Zusammenarbeit von Städten und Kommunen unter dem Dach der Vereinten Nationen (UN). Das Forum wird von der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) getragen.   „Die großen Herausforderungen unserer Zeit machen nicht an Stadtgrenzen halt. Ob Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum oder soziale Teilhabe – viele Antworten entstehen direkt vor Ort. Deshalb müssen die Erfahrungen und Perspektiven der Städte auch auf internationaler Ebene stärker berücksichtigt werden. Ich freue mich über das erneute Vertrauen und werde mich dafür einsetzen, dass die Stimme der Kommunen bei den Vereinten Nationen weiterhin Gehör findet“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.   Städte sind unmittelbar mit den Folgen des Klimawandels, wachsenden Anforderungen an bezahlbaren Wohnraum, sozialen Ungleichheiten und angespannten kommunalen Haushalten konfrontiert. Zugleich entwickeln sie vor Ort konkrete Lösungen, um Lebensqualität, Klimaschutz und eine nachhaltige Stadtentwicklung miteinander zu verbinden.
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