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Betriebshof wird an der Bergheimer Straße neugebaut

Gemeinderat fasst Grundsatzbeschluss / EBM Odszuck: „Ein großes Stück vorangekommen“

Der Gemeinderat hat einen Grundsatzbeschluss zur Weiterentwicklung des Betriebshofs gefasst. Demnach soll der Betriebshof am alten Standort Bergheimer Straße neu gebaut werden, mit einer großen Grünfläche an Stelle der heutigen Emil-Maier-Straße. Zudem sollen dezentrale Abstellanlagen für acht Bahnen bei der Haltestelle Rohrbach-Süd sowie für 18 Bahnen bei der Haltestelle Berufsschule in Wieblingen geschaffen werden. Die Entscheidung fiel mit 30 Ja-Stimmen zu 6 Nein-Stimmen.

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Mit dem heutigen Grundsatzbeschluss sind wir in Sachen Betriebshof ein großes Stück vorangekommen. Wir haben viele Jahre intensiv über das Wo und Wie diskutiert. Jetzt haben wir eine gute Lösung gefunden. Mit dem Neubau an der Bergheimer Straße und den dezentralen Abstellanlagen bieten wir der rnv eine klare Perspektive. Zudem schaffen wir durch die Entsiegelung der Emil-Maier-Straße einen neuen grünen Treffpunkt für die Anwohnerinnen und Anwohner in Bergheim. Ich bedanke mich beim Gemeinderat für das klare Votum. Jetzt können die Planungen weiter vertieft werden.“

Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv): „Das ist ein Kompromiss, auf dessen Basis wir weiterarbeiten können und jetzt auch zügig weiterarbeiten müssen. Es freut mich, dass der Gemeinderat mit seiner Entscheidung an die bisherigen Planungen anknüpft und die Arbeit nicht umsonst war. Wichtig ist vor allem, dass mit der Entscheidung für einen zentralen Betriebshof in Bergheim mit zusätzlichen dezentralen Abstellmöglichkeiten die grundsätzliche Standortfrage jetzt endlich geklärt ist. Die aufgrund der städtebaulichen Bedarfe nun deutlich reduzierte Kapazität des Hauptstandortes und die daraus folgende Notwenigkeit von gleich zwei zusätzlichen dezentralen Abstellungen wird uns allerdings vor die ein oder andere betriebliche Herausforderung stellen. Hier sind nun erneut unsere Planer gefragt, um eine effiziente Lösung für die Abwicklung unseres Betriebs zu entwickeln.“

Das ist geplant

Der Grundsatzbeschluss sieht den Neubau des Betriebshofs am Altstandort vor, mit Werkstatt und Abstellflächen in einem geschlossenen Betriebshofsgebäude. Das verringert den Lärm für die Anwohnerinnen und Anwohner. Die Ein- und Ausfahrt ist entlang der Karl-Metz-Straße vorgesehen. Wichtiges Merkmal ist die neue große Grünfläche unter Einbeziehung der Emil-Maier-Straße. Für das benachbarte Areal Richtung Czernyring, auf dem heute das Dezernat 16 steht, sind weiterhin alle Nutzungsoptionen möglich. Hier könnte ein attraktives Kreativquartier mit Gewerbeflächen und Wohnungsbau entstehen.

Die dezentralen Abstellanlagen in Wieblingen und Rohrbach-Süd werden bereits während der Neubauarbeiten als Ausweichflächen benötigt, aber auch darüber hinaus, um alle Fahrzeuge für die planmäßige Erweiterung des rnv-Fuhrparks unterzubringen. Sie dienen dem notwendigen Ausbau des Heidelberger ÖPNV. Durch die Reduzierung der Abstellfläche in Rohrbach-Süd können der „Soldatenweg“ und die landwirtschaftlichen Flächen erhalten werden. Mit den dezentralen Abstellanlagen werden die Bedarfe abgedeckt und die gewünschten städtebaulichen Aufwertungsimpulse für Bergheim-West erzielt.

Entsprechend eines gemeinsamen Antrags aus der Mitte des Gemeinderats sollen die Ausmaße des Neubaus an der Bergheimer Straße möglichst geringgehalten werden, um eine Vernetzung zwischen dem Areal des Dezernat 16 und dem Landfriedgelände zu ermöglichen. Hierfür sollen auf der neuen Abstellanlage in Wieblingen mehr Straßenbahnen – 18 Stück – untergebracht werden. Das alte OEG-Gleis in Höhe des Berufsförderungswerkes soll dafür genutzt werden. Die neue Grünfläche im Bereich Emil-Maier-Straße soll nach Möglichkeit auf der östlichen Seite von einem Gebäude flankiert werden, das den Park auf adäquate Weise bespielt. In den Obergeschossen sollte preisgünstiges Wohnen untergebracht werden. Die dezentrale Abstellanlage in Rohrbach-Süd soll ohne Überdachung hergestellt werden. Zusätzlich soll eine weitere Abstellanlage auf dem Eternit-Gelände geprüft werden, um den perspektivischen Zuwachs an Bahnen unterzubringen.

Wie geht es weiter?

Als nächstes wird die Entwurfsplanung für den Neubau und die Abstellanlagen erstellt. Dann folgen Planfeststellungsverfahren mit Bürgerbeteiligung, die voraussichtlich rund drei Jahre dauern. Frühestens 2025 kann mit dem Neubau des Betriebshofs begonnen werden.

www.heidelberg.de/betriebshof

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