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Stadt unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf

Damit Jugendlichen der Übergang von der Schule in den Beruf gut gelingt, möchte die Stadt sie auch weiterhin aktiv unterstützen. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 20. Juli 2022 einstimmig die Fortführung von drei Maßnahmen beschlossen, die Jugendlichen in dieser Übergangsphase Hilfestellungen bieten.

Ausbildungsgang AV dual und Regionales Übergangsmanagement

Leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern durch individuelle Begleitung den Weg in eine Ausbildung zu ebnen, ist Ziel des Konzepts „Neugestaltung des Übergangs Schule – Beruf“ des Landes Baden-Württemberg. Heidelberg ist hier eine von 29 Modellregionen im Land, die in diesem Kontext ein regionales Übergangsmanagement im Amt für Schule und Bildung eingerichtet hat. Außerdem wurde der neue Bildungsgang Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual) erfolgreich an zwei beruflichen Schulen – der Marie-Baum-Schule und der Johannes-Gutenberg-Schule – eingeführt. Ein besonderer Schwerpunkt im neuen Bildungsgang AVdual liegt auf der vermehrten Durchführung von Betriebspraktika. Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsgangs werden von sogenannten AV-Dual-Begleiterinnen und -begleitern der Jugendagentur Heidelberg individuell unterstützt. Knapp 100.000 Euro investiert die Stadt in das Projekt.

Heidelberger Übergangsmanagement

Das Heidelberger Übergangsmanagement (HÜM) ist eine Maßnahme für Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gemeinschaftsschule. Joblotsen begleiten sie bei der Berufsorientierung, der Vorbereitung auf die Arbeitswelt, der Ausbildungsplatzsuche sowie an der Schwelle in die Ausbildung. Die Jugendagentur Heidelberg ist Projektträger. Das Projekt läuft an der Geschwister-Scholl-Schule nunmehr im zehnten Jahr. Die Joblotsen werden mit 38.000 Euro jährlich von der Stadt finanziert.

Online-Praktikumsbörse „practise“

Die Online-Praktikumsbörse „practise“ (www.practise-heidelberg.de) ermöglicht Schülerinnen und Schüler aller Schularten, nach Praktikumsplätzen bei regionalen Unternehmen zu suchen und sich dort zu bewerben. Sie können sich so besser beruflich orientieren. Unternehmen gewinnen im Gegenzug potentielle Nachwuchskräfte. Die Jugendagentur Heidelberg ist Träger des Projekts. Die Stadt fördert „practise“ mit 15.000 Euro jährlich.

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