Südstadt: Gemeinderat stimmt weiterem Ausbau der Rheinstraße und der John-Zenger-Straße zu
Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 16. April 2026 dem Ausbau der Rheinstraße zwischen John-Zenger- und Kirschgartenstraße sowie der John-Zenger-Straße zwischen Eleonore-Sterling-Straße und Rheinstraße einstimmig zugestimmt. Die Maßnahme ist Teil der weiteren Entwicklung der Konversionsfläche Neue Südstadt. Der Baubeginn ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen, mit der Fertigstellung kann im Frühjahr 2028 gerechnet werden.
Im Rahmen der Arbeiten werden beide Straßenabschnitte grundhaft ausgebaut. In der Rheinstraße ist abschnittsweise ein 2,5 Meter breiter Mittelstreifen vorgesehen, der teilweise begrünt wird und so zur gestalterischen und ökologischen Aufwertung beiträgt. Die Kreuzung Römerstraße/Rheinstraße wird vollständig barrierefrei mit Roll- und Tastbordsteinen ausgebaut. Zusätzlich wird eine neue Ampel installiert, die insbesondere für Radfahrende eine sichere Querung ermöglicht. Der Rad- und Fußverkehr wird dabei getrennt geführt. Die Bushaltestelle „Rheinstraße“ wird in beide Fahrtrichtungen barrierefrei ausgebaut.
An der Kreuzung Rheinstraße/Roeblingstraße und Rheinstraße/Elsa-Brandström-Straße werden durch Zebrastreifen und Blindenleitsysteme sichere Querungsmöglichkeiten geschaffen, insbesondere für Kinder und die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und der Wohngruppen.
In der John-Zenger-Straße erfolgen neben dem Ausbau der Fahrbahn auch die Erneuerung des westlichen Gehwegs sowie die Anlage eines separaten Radwegs. Zudem werden öffentlicher Parkraum und fünf neue Baumquartiere geschaffen.
Das Gesamtvolumen beträgt rund sechs Millionen Euro, wobei die Finanzierung über das Treuhandvermögen Konversion erfolgt. Ein Teil der Kosten kann durch Städtebaufördermittel von Bund und Land sowie aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gedeckt werden.
