Unterstützung für queere Geflüchtete

Corona-Sozialfonds stärkt Heidelberger LSBTIQ+ Geflüchtetenarbeit

Heidelberg unterstützt queere Geflüchtete: Dank einer Förderung aus dem Sozialfonds „Sondermittel Corona“ durch die Stadt Heidelberg kann die psychologische Beratungs- und Bildungsstelle PLUS Rhein-Neckar e.V. ab dem Frühjahr 2022 lesbische, schwule, bisexuelle, trans+, inter* und queere (kurz lsbtiq+) Geflüchtete verstärkt auf Gruppenangebote und niedrigschwellige Beratungsangebote aufmerksam machen. Ebenso fließt die Förderung in einen Workshop, den PLUS für die lsbtiq+ Community und die Zivilgesellschaft durchführen wird. Er soll dazu beitragen, dass auch Menschen ohne Fluchterfahrung innerhalb und außerhalb der queeren Community die Perspektiven von lsbtiq+ Geflüchteten besser nachzuvollziehen, eigene Stereotype und Vorurteile kritisch reflektieren und neue Handlungsmuster aufbauen können.

Seit 2015 setzt sich PLUS Rhein-Neckar e.V. für lsbtiq+ Geflüchtete in der Rhein-Neckar-Region ein. Queere Menschen mit Fluchterfahrung erhalten psychosoziale Beratung und Begleitung im Asylverfahren zu LSBTIQ+ spezifischen Themen, wie beispielsweise Anhörungsvorbereitung oder Unterbringung. Außerdem soll den Ratsuchenden die Kontaktaufnahme und die Vernetzung mit der Community erleichtert werden: In den selbstorganisierten Gruppen können sie andere queere Geflüchtete sowie schon länger in der Rhein-Neckar-Region lebende Menschen kennenlernen und sich austauschen. Die bei PLUS ehrenamtlich Engagierten unterstützen außerdem in einem Tandem die Ratsuchenden, beispielsweise beim Deutsch lernen, bei Behördengängen oder der Begleitung zur Anhörung

Ein Forschungsprojekt der Universität Bristol, an dem das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg beteiligt ist, stellte bereits im Juni 2020 fest, dass LSBTIQ+ Geflüchtete in besonderem Maße von den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie betroffen sind. Laut der Studie hatte für viele lsbtiq+ Geflüchtete der Wegfall von Communitystrukturen enorme psychische und physische Auswirkungen. Beobachtet wurde ein Anstieg von Suizidalität, Depressionen, aber auch Gewalterfahrungen in Sammelunterkünften.

„Innerhalb des deutschen Asylsystems gehören lsbtiq+ Geflüchtete zu den am wenigsten sichtbaren und am stärksten gefährdeten Personen. PLUS Rhein-Neckar gewährleistet durch seine wertvollen Beratungs- und Empowermentangebote, dass lsbtiq+ Geflüchtete Zugang zu rechtlicher und sozialer Unterstützung haben, vor Diskriminierung geschützt werden und sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen können. Als Mitglied im internationalen Rainbow Cities Network möchten wir ein Signal aussenden, dass queere Geflüchtete in Heidelberg willkommen sind und wir uns für sie einsetzen“, sagt Danijel Cubelic, Leiter des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. Die Beratungs- und Bildungsstelle PLUS Rhein-Neckar e.V. wird jährlich mit 92.000 Euro von der Stadt gefördert. Aus dem Corona-Sozialfonds fließen jetzt zusätzliche 5.000 Euro in die Geflüchtetenarbeit.

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