Heidelberg vernetzt als „Modellkommune Deradikalisierung“ Beratungsstellen

Vom Bundesinnenministerium gefördertes Projekt schafft wichtige Grundlage für Zusammenarbeit

Die Stadt Heidelberg setzt sich im Rahmen ihrer Kommunalen Kriminalprävention gemeinsam mit ihren Partnern, Polizei und Zivilgesellschaft bereits seit vielen Jahren gegen Extremismus, Diskriminierung, Hassgewalt und Menschenfeindlichkeit ein. Mit dem Projekt „Deradikalisierung weiter gedacht – Heidelberg macht sich stark!“ konnte die Stadt Heidelberg als „Modellkommune Deradikalisierung“ nun zeigen, dass Herangehensweisen bei der Deradikalisierung von Extremisten und Methoden der Präventionsarbeit zum Thema Diskriminierung von einem ganzheitlichen Einsatz der sonst oft getrennten Ansätze profitieren.

Heidelberg ist eine von deutschlandweit sechs Kommunen, die das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) mit Unterstützung eines interdisziplinären Fachbeirats als „Modellkommune Deradikalisierung“ („MoDeRad“) ausgewählt hat. Ziel des BMI war es, phänomenübergreifend Erfahrungen und Erkenntnisse der Kommunen zu sammeln und zu publizieren, um interessierte Kommunen bundesweit mit praxisnahen Anregungen bei der Umsetzung eigener Vorhaben zu unterstützen. Die Stadt Heidelberg hat gemeinsam mit dem zivilgesellschaftlichen Träger politischer Bildung Mosaik Deutschland e.V. das Projekt „Deradikalisierung weiter gedacht – Heidelberg macht sich stark!“ umgesetzt. Das BMI förderte das Vorhaben mit rund 65.000 Euro. Ziel des Projekts war es, die Akteurinnen und Akteure aus der kommunalen Antidiskriminierungs- und Präventionsarbeit in Einbezug der landes- und bundesweiten Deradikalisierungsangebote in einen gegenseitigen Austausch zu bringen und somit die methodischen Ansätze der Antidiskriminierungsarbeit auch für die Deradikalisierungsarbeit zu nutzen. Aus dem Austausch der Akteure entstand eine Netzwerkkarte, die die verschiedenen Hilfs- und Beratungsangebote bündelt – zu finden im Internet unter mosaik-deutschland.de/anlaufstellen.

Austausch wird in Arbeitskreisen verstetigt

Die Verknüpfung interdisziplinärer Perspektiven der Antidiskriminierung, Prävention und Deradikalisierung ist bundesweit modellhaft. In offenen Austauschformaten wurden zusammen mit dem Heidelberger Antidiskriminierungsnetzwerk diverse Akteure der Stadtverwaltung, der Zivilgesellschaft, der Sicherheitsbehörden, der Wissenschaft und Bildung vernetzt. Auch schulische und außerschulische Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit wurden eingebunden. Dabei zeigte sich deutlich: Die Tätigkeitsfelder Antidiskriminierung, Prävention und Deradikalisierung profitieren vom gegenseitigen Wissen. Der regelmäßige Austausch zwischen allen Beteiligten ermöglicht es, ganzheitliche Lösungsansätze zu finden und Synergieeffekte sinnvoll zu nutzen. Der Austausch im Bereich Beratung, Bildung und Prävention wird im Rahmen des Heidelberger Antidiskriminierungsnetzwerks weiter fortgesetzt.
Zudem nimmt Mosaik Deutschland e.V. die Erkenntnisse aus dem MoDeRad-Projekt in die Präventionsarbeit gegen Hassgewalt, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Extremismus auf. Seit 2017 arbeitet der Träger phänomenübergreifend im Rahmen des Programms „Quwwa – Stärke statt Sprachlosigkeit“ mit Heidelberger Schulen.

Der Abschlussbericht des Projekts „MoDeRad“ mit Praxistipps und der Zusammenfassung der Erkenntnisse aus Heidelberg und den anderen Modellkommunen kann auf www.bmi.bund.de/moderad-bericht heruntergeladen werden.

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