130 Städte arbeiten für ein Europa der Menschenrechte

Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg koordiniert neues Kompetenznetz der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus

Wie kann Rassismus, Hassrede und Demokratiefeindlichkeit auf lokaler Ebene begegnet werden? Die Europäische Städtekoalition gegen Rassismus e.V. (ECCAR) richtet angegliedert an das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg ein neues Kompetenznetz ein, um aus den Erfahrungen und der Expertise von über 130 Kommunen in ganz Europa zu lernen. Von Heidelberg aus koordiniert, sollen so konkrete Maßnahmen gegen Rassismus in ganz Europa entwickelt werden.

Das Kompetenznetz ist eine Kooperation mit der UNESCO und dem Internationalen Zentrum zur Förderung der Menschenrechte in Gemeinden und Regionen (ETC Graz). Es wird bis 2025 mit 800.000 Euro über das Programm „Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) der Europäischen Union gefördert.

Benedetto Zacchiroli, Präsident der UNESCO Internationalen Koalition für Inklusive und Nachhaltige Städte, dankte der Stadt Heidelberg bei einem Besuch Anfang August für ihr großes Engagement. „Europas Städte und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen, die viele Menschen verunsichern. Ein Nährboden für die Feinde unserer Demokratie, die versuchen, unsere Gesellschaften zu spalten sowie Rassismus zu schüren. Mit dem neuen ECCAR-Kompetenznetz wollen wir den Austausch zwischen Kommunen noch weiter vertiefen und unsere Gemeinden resilient gegenüber Spaltung und Hass machen - für ein Europa der Menschenrechte. Dass die Stadt Heidelberg hier Verantwortung übernimmt, ist ein wichtiges Zeichen für alle, die in Europa für demokratische Werte einstehen.“

Gruppenfoto vor dem Rathaus
Gemeinsam mit 130 Städten in Europa entwickelt Heidelberg Maßnahmen gegen Rassismus (v.l.): Antirassismusbeauftragte Evein Obulor, Danijel Cubelic (Leiter des Amtes für Chancengleicheit der Stadt Heidelberg), Benedetto Zacchiroli (Präsident der ECCAR), Leyla Jagiella (Muslimische Akademie Heidelberg i.G.), Jana Christ (ECCAR), Jaswinder Pal Rath (Vorsitzender Migrationsbeirat Heidelberg). (Foto: Tobias Dittmer)

Für die lokale Umsetzung wird in Heidelberg die Zusammenarbeit mit dem Migrationsbeirat der Stadt Heidelberg, dem Heidelberger Antidiskriminierungsnetzwerk, der Muslimischen Akademie Heidelberg i.G. und der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle spielen. Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger können in ECCAR Labs ab Frühjahr 2023 ihre Ideen und Sichtweisen einbringen. Die Ergebnisse werden 2024 auf einer ersten großen internationalen Konferenz in Heidelberg vorgestellt.

Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, betont: „Viele europäische Städte stehen vor vergleichbaren Problemen. Besser lösen können wir diese vernetzt – mit Partnerinnen und Partnern, die sich mit uns gemeinsam für Vielfalt stark machen.  Von dem neu eingerichteten Kompetenznetz der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus profitieren nicht nur unsere Einrichtungen und Netzwerke in Heidelberg, sondern wir unterstützen solidarisch gerade jene Städte in Europa, wo Menschenrechte täglich angegriffen werden.“

2019 wurde das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg zum Sitz der Geschäftsstelle der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus e. V. (ECCAR) gewählt. Geleitet wird das Projekt vom Leiter des Amtes für Chancengleichheit und ECCAR Vize-Präsident Danijel Cubelic sowie ECCAR-Koordinatorin Evein Obulor, die Antirassismusbeauftragte der Stadt Heidelberg ist. Das Netzwerk vereint 130 Städte aus ganz Europa, die sich gegen Rassismus und für Vielfalt und Menschenrechte einsetzen. Die ECCAR ist wichtige Partnerin für die Umsetzung des 1. Europäischen Antirassismus-Aktionsplans, der im letzten Jahr von der Europäischen Kommission beschlossen wurde.

Infos auch unter www.heidelberg.de/chancengleichheit und www.eccar.info

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