Stadt Heidelberg gedenkt am 27. Januar der Opfer nationalsozialistischer Verbrechen

Schicksale von Menschen mit Behinderungen stehen im Mittelpunkt / Anmeldung bis 19. Januar möglich

Der Stadt Heidelberg ist das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ein wichtiges Anliegen: Zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau veranstaltet die Stadt am Dienstag, 27. Januar 2026, um 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Großen Rathaussaal. In diesem Jahr stehen insbesondere die schrecklichen Schicksale von Menschen mit Behinderungen während des Nationalsozialismus im Mittelpunkt des Gedenkens. Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Jürgen Odszuck erfolgt eine Ansprache durch Kathrin Bauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Grafeneck. Weitere Bestandteile der Gedenkveranstaltungen sind Ausschnitte aus dem inklusiven Theaterprojekt „Ein Platz im Gedächtnis“, „Inklu-Slam“-Beiträge vom Aktionsbündnis Inklusion und die musikalische Umrahmung der Gruppe Neomore.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen: Hierfür ist eine Anmeldung beim OB-Referat bis spätestens Montag, 19. Januar 2026, per E-Mail an repraesentation@heidelberg.de erforderlich – aufgrund der begrenzten Kapazität im Großen Rathaussaal können möglicherweise nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Die Stadt Heidelberg bittet um Verständnis. Sollte eine Übersetzung in Gebärdensprache oder ein für Rollstühle zugänglicher Platz erforderlich sein, sollte dies bitte bei der Anmeldung mitangegeben werden.

Gedenkstätte Grafeneck

Die Gedenkstätte Grafeneck ist Erinnerungs- und Mahnstätte für die über 10.600 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland. Als Dokumentations- und Forschungsstätte bewahrt sie historisches Wissen und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Die Gedenkstätte Grafeneck ist Bildungsstätte mit den Schwerpunkten historische und politische Bildungsarbeit. 40.000 Menschen besuchen die Gedenkstätte pro Jahr, sie ist damit eine der meistbesuchten Gedenkstätten Baden-Württembergs.

27. Januar: Internationaler Gedenktag

Am 27. Januar gedenken jährlich Menschen weltweit der Opfer des Nationalsozialismus. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ins Leben gerufen. Die Vereinten Nationen haben 2005 den Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts erklärt.

Vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, wurden die Bilder aus dem befreiten Konzentrations- und Vernichtungslager zum unauslöschlichen Zeugnis einer in Gang gesetzten Todesmaschinerie, die erst gestoppt werden konnte, als ihr viele Millionen Menschen zum Opfer gefallen waren – unter ihnen Juden, Sinti und Roma, kranke Menschen, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle, Mitglieder von Glaubensgemeinschaften und politisch Andersdenkende. Sie wurden verschleppt, ausgebeutet, misshandelt und systematisch ermordet. Der Stadt Heidelberg ist die stetige Erinnerung an die Menschen, die unter den Gräueltaten der Nationalsozialisten litten, ein zentrales Anliegen.

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