Heidelberg präsentierte kommunale Antirassismus-Arbeit in Barcelona

Bürgermeisterin Stefanie Jansen im Dialog mit europäischen Städtevertretungen

Heidelberg hat seine kommunalen Strategien gegen Rassismus bei einer europäischen Fachkonferenz in Barcelona vorgestellt. Bürgermeisterin Stefanie Jansen präsentierte am 18. und 19. Mai 2026 Beispiele aus Heidelberg bei der Konferenz „Cities Leading for Racial Justice“.

Benedetto Zacchiroli, Stefanie Jansen, Maria Eugènia Gay, Sara Belbeida und Danijel Cubelic
Bei der Konferenz „Cities Leading for Racial Justice” in Barcelona (von links): ECCAR-Präsident Benedetto Zacchiroli, Bürgermeisterin Stefanie Jansen (Heidelberg), Bürgermeisterin Maria Eugènia Gay (Barcelona), ECCAR-Vizepräsidentin und Stadträtin Sara Belbeida (Barcelona) und Danijel Cubelic, Leiter des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. (Foto: ECCAR)

Im Mittelpunkt standen kommunale Konzepte gegen Rassismus und Diskriminierung sowie der Austausch erfolgreicher Praxisbeispiele europäischer Städte. Heidelberg stellte unter anderem den „Runden Tisch gegen Rassismus“ vor, der 2024 gegründet wurde. Dort arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik an konkreten Themen zusammen, um Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus in Heidelberg entgegenzuwirken.

Die Konferenz „Cities Leading for Racial Justice“ befasste sich mit Fragen der demokratischen Teilhabe und des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie dem Umgang von Städten mit gesellschaftlicher Polarisierung. Gastgeber war die Stadt Barcelona gemeinsam mit der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus und der UNESCO. Vorgestellt wurde dabei auch Barcelonas neuer Anti-Rassismus-Plan für die Jahre 2026 bis 2036.

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