Europäischer Sozialfonds Plus: Förderaufruf „Soziale Innovation“ startet

Vier Millionen Euro für innovative Modellprojekte in Baden-Württemberg – Antragstellung bis 31. Juli

Für innovative soziale Projekte stehen in Baden-Württemberg für die Jahre 2027 und 2028 rund vier Millionen Euro Fördermittel des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) bereit. Davon können auch Träger, Organisationen und Unternehmen aus Heidelberg profitieren: Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg hat den Förderaufruf „Soziale Innovation“ veröffentlicht. Anträge sind bis zum 31. Juli 2026 möglich.

Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) ist das wichtigste Förderinstrument der Europäischen Union für Investitionen in Beschäftigung, Qualifizierung und soziale Teilhabe. Auch in Heidelberg werden über den ESF Plus seit vielen Jahren Projekte gefördert, die Menschen beim Zugang zu Ausbildung und Arbeit unterstützen, soziale Teilhabe stärken und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt fördern.

Im Rahmen der regionalen ESF-Arbeitsmarktstrategie für die Stadt Heidelberg liegt ein besonderer Fokus auf Menschen, die von Armut, sozialer Ausgrenzung oder besonderen Zugangsbarrieren zum Arbeitsmarkt betroffen sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf benachteiligten jungen Menschen. Ziel ist es, Schulabbrüche zu vermeiden und ihre Ausbildungsfähigkeit sowie ihre Perspektiven am Übergang von der Schule in den Beruf zu verbessern.

Innovative Ansätze für gesellschaftliche Herausforderungen

Der Förderaufruf „Soziale Innovation“ ergänzt die regionale ESF-Förderung. Gefördert werden Modellprojekte, die neue Ansätze und Ideen erproben, bestehende Angebote sinnvoll ergänzen und Impulse für die Weiterentwicklung von Unterstützungsstrukturen und sozialen Angeboten geben können. Die Ausschreibung eröffnet damit die Möglichkeit, innovative Vorhaben in die Praxis zu überführen und neue Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Die Förderung erfolgt mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten.

Bürgermeisterin Stefanie Jansen begrüßt die erneute Ausschreibung: „Die Ausschreibung bietet engagierten Trägern, Organisationen und Unternehmen die Chance, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen und neue Wege für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu erproben. Es wäre daher sehr erfreulich, wenn auch in dieser Förderrunde wieder Heidelberger Projekte von den Mitteln profitieren würden.“

Auswahlverfahren

Über die Förderung entscheidet ein landesweites Auswahlgremium, dem neben der ESF-Verwaltungsbehörde Fachleute aus dem Bereich Soziale Innovation sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen ESF-Arbeitskreise angehören.

Informationen zum Förderaufruf

Weitere Informationen zum Förderaufruf sind auf der ESF-Webseite des Landes Baden-Württemberg verfügbar unter www.esf-bw.de/projekte-und-programme-umsetzen > Förderbereich Arbeit & Soziales > Soziale Innovation

Für Rückfragen zum Förderaufruf steht Dr. Caroline Smout von der Geschäftsstelle des regionalen ESF-Arbeitskreises Heidelberg im Amt für Chancengleichheit zur Verfügung, Telefon 06221 58-15572, E-Mail caroline.smout@heidelberg.de.

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