Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
Haus der Wirtschaftsförderung, Heiliggeiststraße 12
69117 Heidelberg
Fax (0 62 21) 58-4 63 00 00

Zur Ämterseite

Drei Fragen an Olga Mordvinova, Vorsitzende des Landesverbands Baden im Verband deutscher Unternehmerinnen

Olga Mordvinova und Nina Hartmann bilden gemeinsam die neue Doppelspitze des Landesverbandes Baden im Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU). Olga Mordvinova (42) ist Gründerin und Geschäftsführerin von incontext.technology (INCTEC) in Heidelberg und Expertin für das Thema Künstliche Intelligenz. Der VdU vertritt seit 1954 als Wirtschaftsverband branchenübergreifend die Interessen von Unternehmerinnen. Olga Mordvinova hat uns drei Fragen zu ihrem neuen Ehrenamt beantwortet.

Porträtfoto von Olga Mordvinova.
Olga Mordvinova. (Foto: Inctec)

Was bedeutet Ihnen die Position an der Spitze des VdU?

Olga Mordvinova: Der VdU setzt sich seit der Gründung für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Wirtschaft ein, für mehr Unternehmerinnen in der Firmennachfolge, Gründerinnen und Frauen in Führungspositionen. Ich vertrete ebenfalls diese Werte und freue mich über die Möglichkeit, mich in dieser Position an der Spitze des Verbandes im Baden dafür einzusetzen.

Welche Ziele möchten Sie in dieser Position erreichen und mit welchen Maßnahmen?

Mordvinova: Das obergeordnete Ziel ist die Stärkung und Förderung von Frauen in der Wirtschaft. Um diesen Zielen gerecht zu werden, wollen wir unser Netzwerk in Baden noch weiter ausbauen und stärken. Unser Wirtschaftsverband ist getragen von den persönlichen Kontakten zwischen Mitgliedern und fördert nicht nur wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Unternehmen, sondern auch einen intensiven und generationsübergreifenden Austausch unter Frauen mit ähnlichen unternehmerischen Herausforderungen in verschiedenen Branchen.

Das A & O dafür sind interessante Veranstaltungen und Angebote, bei denen Mitglieder und Interessenten die Gelegenheit bekommen, sich weiterzubilden, sich persönlich zu begegnen, sich miteinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Auch die Kooperation mit der Wirtschaft, Bildung, Politik und anderen Verbänden gehört zu solchen Maßnahmen genauso wie die Erhöhung der Sichtbarkeit des Verbandes.

Ein weiteres Ziel für mich persönlich ist die Förderung von Frauen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Trotz vieler lobenswerter Bemühungen bleibt der Anteil an Frauen im MINT-Bereich immer noch ernüchternd. Der Satz „Wer Fachkräfte sucht, kann auf Frauen nicht verzichten“ ist heute so aktuell wie nie. Dafür arbeiten wir an der Entwicklung von Initiativen, um die Sichtbarkeit und Unterstützung von Frauen in MINT zu erhöhen. Erfolgreiche Beispiele dafür sind unsere Veranstaltung "MINT im Fokus“, die jährlich renommierte Expertinnen aus der Wirtschaft, Forschung, Politik und Nachwuchstalente zusammenbringt, oder unser MINT-Mentoring.

Was braucht es Ihrer Meinung nach, damit es mehr weibliches Unternehmertum und mehr Frauen in Führungspositionen gibt?

Mordvinova: Zum einen ist die Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern wichtig, um zu zeigen, dass es möglich ist, ein Unternehmen zu gründen und mit Erfolg zu führen. Ein weiterer Punkt ist eine verfügbare und verlässliche Betreuungsinfrastruktur in Erziehung und Pflege, ob für Kinder oder ältere Menschen. Entlastung bei solchen Aufgaben schafft ganzen Familien Freiräume zur Entfaltung.

(Erstellt am 23. Mai 2023)

Info

Hallo liebe Nutzerin, hallo lieber Nutzer. Ich bin Lumi. Ich helfe dir gerne bei Fragen rund um unsere schöne Stadt Heidelberg weiter.

Ich bin eine sogenannte generative künstliche Intelligenz und arbeite mit einer Technologie namens ‚Large Language Model', kurz (LLM). Das bedeutet, dass ich auf der Grundlage einer Vielzahl von Daten und Informationen vortrainiert wurde und Antworten generieren kann.

Trotzdem kann es passieren, dass meine Antworten manchmal fehlerhaft und nicht perfekt sind. Das kann die folgenden Gründe als Ursache haben:

  1. Technische Limitierung: Obwohl ich eine neuartige Technologie bin, kann ich nicht immer die beste Antwort geben, weshalb ich auch noch regelmäßig optimiert werde.
  2. Kontextverständnis: Für eine gute und passende Antwort greife ich für mein Verständnis Ihrer Frage auf vorhandene Daten und ein Sprachmodell (LLM) zurück. Unsere Sprache ist komplex und vielschichtig, weshalb ich nicht immer den Kontext einer Frage richtig interpretiere.
  3. Aktualität: Ich bin als textgenerierendes System sehr gesprächig, aber manchmal fehlen mir tagesaktuelle Daten oder Informationen z.B. zu den neuesten Pressemitteilungen.
  4. Halluzination durch Informationslücke: Es kann vorkommen, dass ich Antworten generiere, die erfunden oder ‚halluziniert' sind. Das liegt daran, dass ich auf Basis von Wahrscheinlichkeiten eine Antwort ausgebe und nicht immer über die aktuellen und passendsten Informationen für Ihre Frage verfüge.

Falls du mit einer Antwort von mir unzufrieden bist, dann klicke bitte oben im Chat-Bildschirm auf das Reset-Symbol (↺) und formuliere deine Frage gerne anders.

Du kannst auch aktiv an meiner Verbesserung mithelfen und dich bei Fragen, Unklarheiten oder Verbesserungsvorschlägen zu Lumi direkt an digitales@heidelberg.de wenden.

Die Privatsphäre und der Schutz personenbezogener Daten sind für uns ausgesprochen wichtig. Für die Beantwortung werden keine personenbezogenen Daten benötigt. Bitte gebe deswegen auch keine sensiblen oder personenbezogenen Daten in den Chat ein.

Solltest du uns diese dennoch im Chatverlauf mitgeben, werden wir sämtliche Informationen vertraulich behandeln. Bitte beachte deshalb die Datenschutzhinweise und beachte bitte zudem die allgemeinen Datenschutzhinweise für die Nutzung der Webseiten der Stadt Heidelberg unter folgendem Link: Datenschutz.

Lumi wird kontinuierlich weiterentwickelt

×