Sanierter Kinderspielplatz Baden-Badener Straße wiedereröffnet
Neue inklusive Spielgeräte im Hasenleiser / Stadt investiert 65.000 Euro
Der Kinderspielplatz Baden-Badener Straße im Hasenleiser ist nach mehrwöchiger Sanierung wieder geöffnet. Das Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg hat den Spielplatz nahe der Internationalen Gesamtschule Heidelberg grundlegend erneuert. Die Spielgeräte und Fallschutzflächen waren in die Jahre gekommen und konnten nicht mehr wirtschaftlich instandgehalten werden.
Im Zuge der Sanierung wurden die alten Spielgeräte abgebaut und durch neue inklusive Spielgeräte ersetzt. Diese wurden gemeinsam mit den Kinderbeauftragten und der Inklusionsbeauftragten geplant. Der bisherige Fallschutz aus Rindenmulch wurde entfernt und durch Sand ersetzt. Dieser dient nicht nur dem Fallschutz, sondern bietet den Kindern zusätzlichen Spielwert.
Inklusion wird bei Spielplatz-Sanierungen und -Neugestaltungen mitgedacht
„Kinder sollen in Heidelberg möglichst unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten gemeinsam spielen können. Deshalb denkt die Stadt Inklusion bei allen Spielplätzen mit, die sie saniert oder neugestaltet“, sagt Umweltbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. „Das lässt sich aufgrund der örtlichen und topografischen Gegebenheiten leider nicht auf jedem Spielplatz in gleicher Weise umsetzen. Umso größer ist die Freude, dass bei der Sanierung des Spielplatzes Baden-Badener Straße inklusive Spielgeräte integriert werden konnten.“
Auch das weitere Spielumfeld wurde aufgewertet. Der angrenzende Bolzplatz wurde gereinigt und repariert. Zudem hat der Regiebetrieb Gartenbau eine Spielhütte selbst hergestellt und aufgebaut. Weil die angrenzenden Wege und Parkflächen stark genutzt werden, wurde das Spielgelände zusätzlich eingezäunt.
Finanzierung mit Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land
Die Sanierung wird über die Städtebauförderung für das Sanierungsgebiet Heidelberg Rohrbach-Hasenleiser mitfinanziert. Die Bausumme beträgt rund 65.000 Euro. Davon entfallen rund 50.000 Euro auf die Spielgeräte und rund 15.000 Euro auf Garten- und Landschaftsbauarbeiten. Bund und Land übernehmen 60 Prozent der Kosten, der Eigenanteil der Stadt Heidelberg liegt bei 40 Prozent. Die Bauzeit lief von Juni bis Juli 2026.
