Finde deinen Beruf!

Junge Geflüchtete informierten sich über Ausbildungsberufe

Hier ist handwerkliches Geschick gefragt: Luca Barho (re.), Auszubildender der Firma „Janssen Sanitär+Heizung e.K.“, macht die Handgriffe am Abflussrohre vor – danach waren die beiden interessierten Teilnehmer dran. (Foto: Dorn)
Hier ist handwerkliches Geschick gefragt: Luca Barho (re.), Auszubildender der Firma „Janssen Sanitär+Heizung e.K.“, macht die Handgriffe am Abflussrohre vor – danach waren die beiden interessierten Teilnehmer dran. (Foto: Dorn)

Einen Tisch eindecken, Nägel einschlagen, einscannen, Medikamente sortieren, Werkzeuge bestimmen, Pflastern oder Rohre verlegen: Beim ersten Infotag „Finde deinen Beruf!“ für junge Geflüchtete am Donnerstag, 22. März 2018, testeten knapp 100 junge Menschen ihre Neigungen für verschiedene Ausbildungsberufe. Beim sogenannten „Berufeparcours“ mit 20 Stationen lernten sie in praktischen Übungen zahlreiche Berufe kennen. Im Anschluss bekamen sie an vier Beratungsstationen erste Hinweise, wie sie einen zu ihnen passenden Beruf erlernen können. Für detailliertere Informationen konnten die Teilnehmenden gesonderte Beratungstermine vereinbaren. Die Stadt Heidelberg hatte den Infotag gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern organisiert. Die meisten der teilnehmenden jungen Geflüchteten sind derzeit im „Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen“ (VABO) der Heidelberger Berufsschulen.

Kombination aus praktischen Übungen und individueller Beratung

Für die jungen Geflüchteten war die Kombination aus praktischer Tätigkeit und individueller Beratung eine gute Gelegenheit, sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland zu informieren. Sie konnten Einblick nehmen in Elektro-, Metall- und Bauberufe sowie in die Berufsfelder „Handel und Logistik“, „Medizin und Pflege“ und „Hotel und Gastronomie“. Die Sprachbarrieren waren niedrig, da viele der Berufe sich durch Bilder oder Gegenstände erschlossen. Was dann noch unklar war, erklärten ihnen an den Stationen die Betreuerinnen und Betreuer aus Heidelberger Unternehmen oder aus im Kreis ansässigen Betrieben. Einige von ihnen sind selbst geflüchtet und haben den Sprung in eine Ausbildung bereits geschafft.

Die Betreuenden aus den Unternehmen beurteilten die Veranstaltung durchweg positiv. Sie knüpften erste Kontakte zu künftigen Praktikanten und Auszubildenden. An der Station von Luca Barho, Auszubildender der Firma „Janssen Sanitär+Heizung e.K.“, durften die „Berufe-Tester“ Abflussrohre verlegen. Luca Barho war beeindruckt: „Einige sind sehr geschickt. Sie haben sogar gemerkt, dass Dichtungen fehlen.“ Cansu Tabakci, pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte bei der „Stern Apotheke“ freute sich darüber, dass sie bei einigen Teilnehmenden Interesse an Berufen in der Apotheke oder Medizin wecken konnte.

Mit Interesse und Freude bei der Sache

„Organe bestimmen“: Das stand an der Station für die Berufsfelder „Medizin und Pflege“ auf dem Programm. (Foto: Dorn)
„Organe bestimmen“: Das stand an der Station für die Berufsfelder „Medizin und Pflege“ auf dem Programm. (Foto: Dorn)

Die jungen Geflüchteten waren mit Interesse und Freude bei der Sache. „Ich habe Handel und Logistik als Berufsfeld entdeckt, das kannte ich vorher nicht. Ich werde mich auf jeden Fall bei der Post bewerben“, sagte eine junge Teilnehmerin aus Afghanistan. Und ein junger Mann, ebenfalls aus Afghanistan, erklärte: „Mir hat es heute gut gefallen, ich habe viel ausprobiert. Am besten war das Tisch eindecken. Ich kann mir vorstellen, in diesem Bereich zu arbeiten.“

Veranstalterin des Infotags waren die Stadt Heidelberg und ihre Kooperationspartnerinnen und -partner: die Jugendagentur Heidelberg, die Agentur für Arbeit Heidelberg, die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und das Interkulturelle Bildungszentrum Mannheim gGmbH.

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