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Tobias Schäfer (Foto: Stadt Heidelberg)
Tobias Schäfer
Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung
Gaisbergstraße 7 - 9
69115 Heidelberg

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Alle Ziele Cluster 3:

Ziel 3.1. Inklusives Zusammenleben: Chancengleichheit und sichtbare Vielfalt leben

SDGs Ziel 3.1
  • Gleichberechtigtes und diskriminierungsfreies Leben für alle Menschen in  Heidelberg
  • Möglichkeiten der Teilhabe in allen Bereichen schaffen, geschützte Räume und spezifische Bedürfnisse unterstützen, Inklusion ermöglichen
  • Inklusion und Integration am Arbeitsplatz unterstützen, Angebote für Menschen schaffen, die nicht in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können
  • Barrierefreiheit herstellen: Menschen mit Einschränkungen berücksichtigen, Wegeketten und Prozesse insgesamt barrierefrei gestalten
  • Städtische Angebote mehrsprachig, niederschwellig und leicht verständlich gestalten
  • Gleichstellung von Frauen (z. B. Arbeitsmarkt, Gesellschaft, Gesundheit, Sicherheit)
  • Die Bedürfnisse der diversen Bevölkerung berücksichtigen
  • Die mitgestaltende Bürgerbeteiligung stärken und weiterentwickeln
  • Mitgestaltung und Teilhabe mit niedrigschwellingen Beteiligungsformaten ermöglichen
  • In allen Stadtteilen soll es eine hohe Wahlbeteiligung geben
  • Achtung für demokratische Strukturen und Respekt für ihre Amts- und Uniformträger und -trägerinnen erhöhen
  • Vielfalt der Bevölkerung auch in der Verwaltung und Politik abbilden 
  • Zugänge zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten durch nahe und niedrigschwellige Angebote verbessern
  • Gesundheit fördern
  • Ehrenamtliches Engagement stärken
  • Verständnis zwischen/für verschiedene/n Kulturen fördern (niedrigschwelliger inter- und transkultureller Austausch als Normalität in Heidelberg)
Illustration Ziel 3.1

Ziel 3.2. Vielfältigen und bezahlbaren Wohnraum in allen Stadtteilen verfügbar machen

SDGs Ziel 3.2
  • Vielfältiges Wohnungsangebot besonders für mittlere und untere Einkommensgruppen
  • Angebotserweiterung für Starterhaushalte (Studierende, Auszubildende), Familien (drei und mehr Zimmer) und Seniorinnen und Senioren (barrierefreie Angebote)
  • Erweiterung des Wohnraumangebots stadtteil- und zielgruppenspezifisch (Studierende, Wohnungen für Mitarbeitende in Campusnähe, barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen, Wohnungen für Ein-Eltern-Familien)
  • Jährlich Flächen für den Neubau von 600 Wohnungen erschließen (bis 2035)
  • Ausbau des geförderten Wohnungsbestandes
  • Ausbau der barrierefreien Wohnungen und Sicherstellung der Bezahlbarkeit
  • Bedarfsgerechte Ergänzung der Objektförderung (z. B. geförderter Wohnungsbau) durch Subjektförderung von Haushalten (z. B. Wohngeld)
  • Unterstützung der städtischen Wohnungsgesellschaft (GGH), der Wohnungsbaugenossenschaften, des Studierendenwerks und weiteren Partnern zur Umsetzung von bezahlbarem und vielfältigem Wohnen
  • Gemeinschaftliches und gemeinwohlorientiertes Wohnen unterstützen
  • Vermeidung von Obdach- und Wohnungslosigkeit
  • Durchschnittliche Wohnfläche je Person soll sinken
  • Patrick-Henry-Village als neuen Stadtteil und Wohngebiet mit Nutzungsmischung entwickeln
  • Unter- und ungenutzte Flächen/Leerstand für Wohnungsbau gewinnen
  • Wohnstandorte an den Umweltverbund anschließen und die Erreichbarkeit dezentraler Lagen, wie der Bergstadtteile oder Patrick-Henry-Village verbessern
  • Flächen für die erforderliche zusätzliche soziale Infrastruktur erschließen und soziale Infrastruktur und Wohnumfeld (Schulen, Betreuungsangebote, Freiräume und Grünflächen etc.) qualitätsvoll entwickeln
Illustration Ziel 3.2

Ziel 3.3. Starke Stadtteile mit guter Ausstattung und kurzen Wegen fördern

SDGs Ziel 3.3
  • Den guten Standard/die gute Ausstattung in den Stadtteilen erhalten und dort wo erforderlich entsprechend ergänzen
  • Stadtteilzentren stärken als Orte mit Einrichtungen des täglichen Bedarfs und sozialer Infrastruktur, wie z. B. Bildungs- und Betreuungsangeboten, Nahversorgung, medizinischer Versorgung, Kultur, Freizeit-, Begegnungs- und Bewegungsangeboten
  • Bildungs-, Betreuungseinrichtungen in allen Stadtteilen anbieten, Beratungsangebote bedarfsgerecht über die Stadt verteilt anbieten
  • Klimaangepasste kühle Erholungsflächen mit viel Grünvolumen erhalten, schaffen und vernetzen
  • Wohnortnahe, niedrigschwellige Bewegungsräume für alle Altersgruppen, vor allem in neuen Stadtteilen
  • Arbeitsplätze und Raum für Gewerbe sichern und erweitern 
  • Erreichbarkeit der Stadtteile und der Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad und zu Fuß verbessern. Dabei innovative Lösungen für die Bergstadtteile berücksichtigen
  • Zusammenhalt und Solidarität in der Nachbarschaft, soziales Miteinander in den Stadtteilen, Ehrenamt stärken
  • Nutzungen mit Emissionen (z. B. Lärm) von empfindlichen Nutzungen trennen
  • Räumliche Barrieren abbauen und Stadtteile mit den Nachbarkommunen zusammendenken
  • Neue Quartiere als gemischte Quartiere entwickeln
Illustration Ziel 3.3

Ziel 3.4. Gemeinwohlflächen: Begegnungsorte für den Zusammenhalt der Gesellschaft bereitstellen

SDGs Ziel 3.4
  • Den guten Standard erhalten oder wo notwendig ergänzen 
  • Offene Orte für alle sowie geschützte Orte für spezifische Bedürfnisse gleichermaßen schaffen
  • Schulen und Bildungsorte für weitere Nutzungen im Stadtteil öffnen,  z. B. für Sport und Kultur
  • Schaffung und Entwicklung von Orten ohne Konsumzwang wie z. B. die Weiterentwicklung der Stadtbücherei oder den bestehenden Bürgerhäusern in Verbindung mit Werkstätten, Bürgerservices und überdachten Spielflächen oder Konsumalternativen und Sharing-Ökonomie (z. B. Reparaturcafés, Tauschregale) etc.
  • Sport- und Spielflächen in jedem Stadtteil anbieten (z. B. Bolzplätze, altersübergreifende Spiel- und Freizeitflächen, Calisthenics, Tischtennis etc.) 
  • Wohnungsnahe Aufenthaltsangebote schaffen, Ausstattung der öffentlichen Räume als Orte für Begegnung und Austausch: Sitzgelegenheiten, Trinkwasser/Toiletten, Barrierefreiheit, Kinder-, Familien- und Altersfreundlichkeit, Orte für Jugendliche, Sport- und Bewegungsangebote, Sauberkeit und Sicherheit, Klimaanpassung (kühle Orte)
  • Niedrigschwellige Zugänglichkeit von Orten und Angeboten sicherstellen
  • Projekte und Vereine bei der Gestaltung von Begegnungsorten unterstützen
Illustration Ziel 3.4

Ziel 3.5. Gute Startchancen und lebenslanges Lernen für alle ermöglichen

SDGs Ziel 3.5
  • Chancengerechtigkeit, Teilhabe und gute Startchancen für alle Kinder und Jugendliche
  • Hochwertige und pädagogisch zeitgemäße Bildungsbauten auf hohem Niveau mit guten Außenbereichen (Neubau, Sanierung, Instandhaltung)
  • Starke Bildungslandschaft: Kindertagesstätten, Schulen, berufliche Bildung, Forschung, Hochschulen und weitere Angebote wie z. B. Stadtbücherei, Museen oder Volkshochschule gut aufstellen und als Orte für Bildung für nachhaltige Entwicklung qualifizieren
  • Wirksame offene Kinder- und Jugendarbeit 
  • Inklusives Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen weiterentwickeln
  • Bildungsangebote besser vernetzen: Formale Bildungsangebote mit informellen und non formalen Bildungsangeboten (Beratung, Betreuung, Kultur, öffentlicher Raum etc.) verknüpfen
  • Lebenslanges Lernen als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bis ins hohe Alter ermöglichen
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung integriert mitdenken und Angebote für alle Altersgruppen schaffen
  • Digitale Kompetenzen weiterentwickeln
  • Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen Generationen fördern
  • Standorte für neue Schulkonzepte sichern, Bildungsangebote (z. B. Schule, Kindertagesstätte, Sport) räumlich als Campus zusammendenken und Synergien nutzen (z. B. gemeinsame Kantine oder Sporthalle)
Illustration Ziel 3.5

Ziel 3.6. Starkes Oberzentrum für die Region – Orte für Wirtschaft und Wissenschaft ausbauen

SDGs Ziel 3.6
  • Die urbane Innenstadt mit „Heidelberger Mischung“ erhalten und ausbauen: Einzelhandel, Wissenschaft, Gastronomie, Arbeiten, Verwaltung, Wohnen, Begegnungsorte, politischer Austausch, Kultur und Kunstproduktion, Sport und Freizeit, Tourismus in die Geschichte
  • Einzelhandel stärken, Angebot und Vielfalt erhöhen, Stärkung der Attraktivität des Einzelhandels für die Region, Erhöhung der Einzelhandelszentralität auf 1,6 für das mittel- und langfristige Warensortiment 
  • Stärkung nachhaltiger Angebote und des nachhaltigen Tourismus, Heidelberg als „Stadt des nachhaltigen Konsums“
  • Bewegung und Erholung in Bezug auf die Innenstadt verbessern, Stadt an den Neckar entwickeln
  • Innenstadt („Vom Hauptbahnhof bis zum Schloss“) städtebaulich entwickeln
  • Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem ÖPNV, dem Rad und zu Fuß verbessern
  • Attraktive öffentliche Plätze und Flächen gestalten
  • Kurfürsten-Anlage als Aufenthaltsraum und Umweltverbundachse attraktiver gestalten
  • Stärkung der regionalen Funktion als Oberzentrum: Ansiedlung von Kliniken, universitären und wissenschaftlichen Einrichtungen, Arbeitsplätzen und Gewerbe sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen
  • Umsetzung von herausragenden Sportereignissen und Darstellung von sportlichen Erfolgen als wichtiger Teil für das Stadtmarketing, das lokale Wirtschaftsleben und den Tourismus
  • Neuenheimer Feld, weitere Wissenschaftsstandorte und Klinikstandorte entwickeln
  • Schwerpunktbildung für besondere Nutzungscluster der Wissenschaft, Produktion, Dienstleistungen und ihre Vernetzung fördern (z. B. Life-Sciences)
  • Ausbau der Gewerbe- und Industrieflächen für eine intensive Nutzung und die Neuansiedlung von Unternehmen, auch in regionaler Kooperation
  • Trennung von emittierenden und emissionsempfindlichen Nutzungen
Luftbild Stadt Heidelberg
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